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Besucherandrang beim „Tag der Regionen“ in Kaltennordheim

Kaltennordheim/Rhön. Insgesamt 14 Partnerbetriebe der Dachmarke Rhön bereicherten den „Tag der Regionen“ in Kaltennordheim mit ihren Produkten, Spezialitäten und Dienstleistungsangeboten. Die zahlreichen Besucher konnten sich ein Bild davon machen, wie vielfältig eine Region sein kann und wie viele regionale Produkte es mittlerweile schon gibt.

Der „Tag der Regionen“ war eingebettet in die Feierlichkeiten aus Anlass 450 Jahre Stadtrecht mit Wirtefest und einem Herbstmarkt. Beim „Tag der Regionen“ handelt es sich um einen bundesweiten Aktionstag, um die Besonderheiten der einzelnen deutschen Regionen in den Mittelpunkt zu stellen.

Natürlich durften Produkte wie Hausmacherwurst, Schinkenspezialitäten, Holzofenbrot, Wildspezialitäten oder Marmeladen nicht im Angebot der einzelnen Partnerbetriebe fehlen. Außerdem gab es modern interpretierte Rhöner Küche – beispielsweise in Form von Rhöner Flammkuchen, Rhöner Pizza und sogar Rhöner Sushi. Doch auch solche Branchen wie Umwelttechnik und alternative Energie oder die alte Tradition der Holzschnitzkunst gehören inzwischen fest zur Dachmarke Rhön. Die Rhöner Regionalmarke präsentierte sich in Kaltennordheim an einem Gemeinschaftsstand mit dem Rhönforum e.V.

„Für uns ist eigentlich jeder Tag im Jahr ein Tag der Region“, meinte die Geschäftsführerin der Dachmarke Rhön GmbH, Barbara Vay. „Aber wir wollen an diesem bundesweiten Aktionstag in besonderer Weise auf den Zusammenhang zwischen der Existenz regionaler Betriebe und der Zukunft der Region überhaupt hinweisen.“ Jedem müsse klar sein, dass er durch sein Einkaufsverhalten darüber entscheidet, ob regionale Strukturen auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben oder nicht.

Diese Meinung teilt auch Marcus Beran vom Dachmarken-Unternehmen „cenaticus“ aus Obererthal, einem Stadtteil von Hammelburg. Der Metzger und Koch hat sich bereits in seiner Lehre intensiv mit regionalen und Bio-Produkten beschäftigt. „Wenn wir von regionalen Produkten sprechen, dann geht es dabei immer um regionale Wirtschaftskreisläufe. Einer profitiert vom anderen, einer lernt vom anderen, und alle Partner kennen sich persönlich. Wenn ich neuseeländisches Lamm kaufe, dann verdienen zwar der Handel und der Landwirt in Neuseeland Geld, aber niemand hier in unserer Region. Und wir haben inzwischen eine erstaunliche Vielfalt an regionalen Produkten zu bieten“, sagt Beran.

Für Anita Richter vom Bauernladen Richter aus Gersfeld haben regionale Produkte und die Erzeugung von Wurstwaren in der Region vor allem etwas mit Qualität zu tun. „Ich bin hier in Kaltennordheim, um unsere verschiedenen Wurstprodukte bekannter zu machen. Die hessische Wurst schmeckt anders als die in Thüringen oder Bayern – aber genau diese Vielfalt macht Regionalität aus“, betont sie. Sie habe in Kaltennordheim gemerkt, dass das Interesse an regionalen Produkten gestiegen ist, dass die Verbraucher kritischer geworden sind und vor allem gezielt nach den Inhaltsstoffen nachfragen.

„Es ist mir sehr wichtig, gerade an einem solchen Tag unsere regionalen Produkte vorzustellen, denn nur dadurch fördern wir sie“, sagt Christiane Fischer vom Wachtelhof Fischer aus dem thüringischen Bermbach. Die regionalen Produkte, die das Qualitätssiegel der Dachmarke Rhön tragen, unterlägen darüber hinaus speziellen Qualitätskriterien. „Für die Kunden ist das ein nicht zu unterschätzender Aspekt“, hebt Christiane Fischer hervor.

 



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