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Vorbildliche Berufsorientierung: Sieben Schulen mit Gütesiegel ausgezeichnet

Gütesiegelübergabe im Berufsbildungszentrum Südhessen in Karben. Sieben Schulen aus Stadt und Landkreis Fulda wurden ausgezeichnet. / Foto: Bundesagentur für Arbeit, RD Hessen/Jochen Günther.

Gütesiegelübergabe im Berufsbildungszentrum Südhessen in Karben. Sieben Schulen aus Stadt und Landkreis Fulda wurden ausgezeichnet. / Foto: Bundesagentur für Arbeit, RD Hessen/Jochen Günther.

Fulda. Sieben Schulen aus Stadt und Landkreis Fulda wurden kürzlich mit dem „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ ausgezeichnet. Das Siegel ist ein Baustein der landesweiten Strategie zur „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen“ (OloV). Es wurde erstmals vor drei Jahren vergeben und gilt als (das) Qualitätszeichen in der schulischen Berufs- und Studienorientierung. Ins Leben gerufen wurde das Siegel von der Hessischen Landesregierung, der Bundesagentur für Arbeit sowie den Kammern und Verbänden.

Während die Albert-Schweitzer-Schule in Neuhof sowie die Private Realschule Herrmann neu im Bund der Gütesiegelträger sind, freuen sich die Bardoschule in Fulda, die Brüder-Grimm-Schule in Fulda, Friedrich-von-Bodelschwingh Schule in Großenlüder, die Erich-Kästner-Schule in Hilders sowie die Anne-Frank-Schule in Gersfeld über eine erfolgreiche Rezertifizierung. Dass ihre Berufs- und Studienorientierung vorbildlich ist, haben die Schulen mit dem Gütesiegel nun schwarz auf weiß.

„Die Grundlage für das Siegel ist ein Berufsorientierungskonzept, das in das schulische Gesamtkonzept integriert ist. Es gibt vier Themenbereiche, in denen Qualitätsstandards festgelegt wurden, die im Rahmen des Zertifizierungsprozesses von Auditoren überprüft wurden“, erläutert Andreas Stengel, Leiter der Anne-Frank-Schule und OloV-Ansprechpartner für die Schulen in Stadt und Landkreis Fulda.

Bei den vier Themenbereichen handelt es sich um: die Einordnung des Berufsorientierungskonzeptes ins Gesamtkonzept, um Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen, um Kooperationen sowie um Praktika und Lernortwechsel. Die einzelnen Bereiche werden von den Schulen mit individuellen Maßnahmen, aber auch mit bereits vorhandenen Angeboten aus der langjährigen OloV-Arbeit gestaltet – und zwar konstant, langfristig und nachhaltig.

„Entscheidend ist, dass die Berufsorientierung von Schulleitung und Gesamtkollegium gleichermaßen getragen und kontinuierlich weiterentwickelt wird“, weiß Andreas Stengel. Dies sei in den zertifizierten Schulen der Fall. Zudem gebe es dank der langjährigen OloV-Aktivitäten und der hervorragenden Zusammenarbeit aller Ausbildungsmarkt-akteure eine sehr gute Basis für die Berufsorientierung in der Region.



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