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Großer Erfolg für hessisches Forschungsförderungsprogramm LOEWE

Wissenschaftsminister Boris Rhein gratuliert dem Forscherteam des LOEWE-Zentrums BiK-F zur erfolgreichen Verstetigung. Die gemeinsame Wissenschaftsministerkonferenz hat beschlossen, die erfolgreiche und zukunftsweisende Forschungsarbeit dauerhaft fortzuführen und in die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung zu integrieren. Damit ist das ehemalige LOEWE-Forschungszentrum Teil der Leibniz-Gemeinschaft. Das BiK-F untersucht seit 2008 die Interaktionen zwischen der Biodiversitätsdynamik und Klimaentwicklung.

„Dank harter Arbeit und vielversprechender wissenschaftlicher Ergebnisse kann das Forscherteam jetzt dauerhaft weiterarbeiten. Damit ist dieses Projekt ein weiteres Beispiel für den großen Erfolg unseres bundesweit einmaligen Forschungsförderungsprogramms LOEWE. Ich bin stolz, dass das Land Hessen hier der Geburtshelfer sein konnte, mit Fördermitteln in Höhe von 47,5 Millionen Euro sowie 21 Millionen Euro für Baumaßnahmen haben wir optimale Rahmenbedingungen und die Grundlagen für diesen Erfolg geschaffen“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die Goethe-Universität, das Institut für sozialökologische Forschung (ISOE) und weitere Partner betreiben das Institut seit 2008. Besonders hervorzuheben ist hierbei das interdisziplinäre Arbeiten von Geologen, Sozialwissenschaftlern und Naturwissenschaftler an den Forschungsthemen. Diese Teamarbeit war nur am Standort Frankfurt möglich, da nur hier die einmaligen Sammlungen von Senckenberg sowie die fachlichen Expertisen von Senckenberg, der Goethe-Uni und des ISOE zusammentreffen.

Die Hessische Landesregierung hat 2008 das Forschungsförderprogramm LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz gestartet. LOEWE ist aufgrund seiner Konzeption und seines Finanzvolumens bundesweit im Ländervergleich einzigartig. Im Zeitraum von 2008 bis 2014 hat die Landesregierung insgesamt rund 520 Millionen Euro für LOEWE und damit für die Förderung herausragender wissenschaftlicher Verbundvorhaben bereitgestellt. Deshalb bleibt das LOEWE-Programm auch in den kommenden Jahren eine wichtige Säule der Forschungsförderung der Landesregierung. BiK-F ist bereits das zweite LOEWE-Zentrum, das in ein bestehendes Leibniz-Institut integriert werden konnte. Es folgt dem LOEWE-Zentrum IdeA, das bereits 2014 in das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DiPF) integriert wurde.

„Unsere Investitionen in Millionenhöhe in das Forschungsförderungsprogramm LOEWE lohnen sich, wie das BiK-F eindrucksvoll beweist. Das erklärte politische Ziel der Landesregierung ist es, den Wissenschaftsstandort Hessen weiter zu stärken, denn nur so sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch den Wohlstand unseres Landes“, erklärte Wissenschaftsminister Rhein abschließend.



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