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Mobbing im Öffentlichen Dienst

Nicht erst seit dem großen Mobbing-Report des Bundes aus dem Jahre 2002 ist bekannt, dass Mobbing insbesondere im Bereich des Öffentlichen Dienstes überdurchschnittlich oft vorkommt. In Behörden und staatlichen Einrichtungen werden oftmals doppelt so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen diskriminiert wie in Unternehmen der freien Wirtschaft. Doch wo in der freien Wirtschaft die Kündigung am Ende des Leidenswegs steht, da greifen im Öffentlichen Dienst andere Mechanismen. Versetzungen und die Flucht in den Krankenstand sind nur einige Beispiele hierfür. Trotz hoher Mobbingquote und spezifischer Probleme im Bereich des Öffentlichen Dienstes ist das Problemfeld gerade aus rechtlicher Sicht noch relativ unerforscht. Der Diplom-Jurist (Univ.) Sebastian Hartmann aus Eiterfeld-Ufhausen, der derzeit an der Universität Würzburg promoviert, führt deshalb eine deutschlandweite Mobbingstudie durch. Dabei werden im Rahmen einer Online-Umfrage die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden in ganz Deutschland zum Thema Mobbing befragt. Die gewonnenen Daten sollen die Bewertung der rechtlichen Probleme stützten. Das Ziel der Studie besteht in der Darstellung der aktuellen Situation, der Erfassung spezifischer Probleme im Bereich des Öffentlichen Dienstes sowie der Bedarfsermittlung rechtlicher Ausgestaltungsmöglichkeiten.

Sofern Sie im Öffentlichen Dienst tätig sind oder waren, besteht für Sie die Möglichkeit, über den nachstehenden Link an der Studie teilzunehmen:

Link zur Umfrage: https://evasys.zv.uni-wuerzburg.de/evasys_02/online/
Die LOSUNG lautet: Spiegel0130



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