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Birgit Kömpel zu Besuch bei der Unternehmensgruppe Hahner in Böckels

Hahner_2Bernhard Hahner ist ein bescheidener Mann. Er arbeitet gerne und ist seinen Beschäftigten ein großzügiger und besonnener Chef. Dass Hahner stets auf dem Boden blieb, ist angesichts der unglaublichen Erfolgsgeschichte nicht selbstverständlich. Als Ein-Mann-Betrieb hatte Hahner 1989 in der Garage seines Vaters begonnen, heute leitet er eine Unternehmensgruppe, die 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Hauptunternehmen ist Hahner-Stahlbau, direkt in der Nachbarschaft auf dem Firmengelände in Petersberg-Böckels ist die Schwesterfirma Texmer beheimatet.

„Ich bin beeindruckt von dieser Entwicklung“, erklärt Birgit Kömpel (SPD) nach einem Besuch bei Bernhard Hahner.  Der Chef der mehrfach preisgekrönten Unternehmensgruppe nahm sich ausreichend Zeit, der SPD-Bundestagsabgeordneten einige Bereiche seines Unternehmens zu präsentieren. „Ich freue mich sehr, dass sich Mut und Beharrlichkeit rentieren. Solche Mittelständler wie Bernhard Hahner sind wichtig für die Region und für ganz Deutschland“, sagte Kömpel.

Zwei Zahlen belegen den Böckelser Höhenflug deutlich: Vor vier Jahren machte die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 12 Millionen Euro, heute sind es 50 Millionen Euro. „Ich kümmere mich um die Finanzen, bin Inspirator, Controller und Konfliktlöser“, berichtet Hahner, der gerne selbst mehr handwerklich arbeiten würde.

Während Hahner-Stahlbau sich mit Stahlkonstruktionen beschäftigt, bewegt sich Texmer in  der Textilindustrie und liefert Ersatzteile für Maschinen fast aller Hersteller.
Darüber hinaus hat sich Texmer eine weltweit führende Position in der Herstellung von Spezialgattern geschaffen. In ganz Europa aber auch bis nach China oder GUS-Staaten exportiert das Unternehmen.

Hahner, der Obermeister der Metall-Innung innerhalb der Kreishandwerkerschaft ist, wünscht sich, dass Unternehmer seitens der Behörden besser unterstützt werden. „Es gibt immer wieder kleinere Gängeleien und Bürokratismus, die einem Unternehmer weh tun und ihn hemmen“, erklärt der Firmenchef, der auch stets einen Blick in die Zukunft wirft: „Die Berufsbilder im Handwerksbereich verschmelzen.  Es wird früher oder später den Handwerkergesellen geben statt des Maschinenbauers oder des Schreiners.“ Hahner und Kömpel waren sich darüber einig, dass ein Handwerker in Zukunft einen höheren Stellenwert haben wird. Und die Abgeordnete freute sich darüber, dass in Böckels auch Wert auf die Ausbildung junger Frauen gelegt wird.



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