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DAV Sektion Fulda blickt auf ein erlebnisreiches Bergjahr 2015 zurück


DAV_JHV_3Die DAV Sektion Fulda hat am 16. März ihre Jahreshauptversammlung durchgeführt. Neben einem Rückblick auf das vergangene Bergjahr standen auch die Highlights dieses Jahres sowie die Ehrungen der Jubilare und Leistungsabzeichenträger auf dem Programm.
Die Sektion Fulda des Deutschen Alpenvereins DAV steht auf einem guten Fundament – dies unterstrich der Vorsitzende Michael Rutkowski in seiner Begrüßungsrede der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Steigende Mitgliederzahlen, eine aktive und erfolgreiche Jugendarbeit sowie die große Zahl der Jubilare seien der beste Beweis dafür.

Allein in der Jugendarbeit würden aktuell über 100 Kinder und Jugendliche von 26 Jugendleitern in sieben Gruppen betreut, berichtete Jugendreferentin Anke Vogt. Neben den wöchentlichen Trainingseinheiten im Kletterzentrum Fulda fänden auch gemeinsame Ausflüge und Freizeiten statt. Ein Ergebnis dieser umfassenden Jugendarbeit sei die Wettkampfgruppe der Sektion, die im vergangenen Jahr beachtliche Erfolge erzielen konnte und z.B. sowohl den amtierenden Hessenmeister im Bouldern und Leadklettern als auch die Vize-Hessenmeisterin in der Disziplin Lead stellt.

Ob die Felsen der heimischen Steinwand oder die Wände der Alpen – das Referat „Alpine Fahrten & Ausbildung“ freute sich im vergangenen Jahr über knapp 200 begeisterte Teilnehmer seiner Touren und Kurse. In bekannt kleinen Gruppen würden auch in 2016 wieder 36 Touren und Kurse zu gemeinsamen Bergerlebnissen einladen. Auf ein besonderes Highlight in 2016 machte Stefan Ries am Schluss seines Vortrages aufmerksam: das Watzmann-Ostwand-Projekt, bei dem sich Interessierte gemeinsam auf die Durchsteigung der größten Wand der Ostalpen vorbereiten.

7.600 km sammelten im vergangenen Jahr über 500 Teilnehmer der Wandergruppe auf insgesamt 41 Sonntags-/Abend- und Mehrtageswanderungen. Ein erfolgreiches Wanderjahr also, wie Wanderwart Gunther Rutkowski herausstellte.

Zufrieden zeigten sich die jeweiligen Referenten auch mit der Entwicklung des Kletterzentrums, das seit letztem Sommer über eine Außenboulderwand verfügt, und der Enzianhütte, die in diesem Jahr ihr 60. Jubiläum feiern wird.

Zu einem Dreh- und Angelpunkt im Vereinsleben sei im letzten Jahr immer mehr die Geschäftsstelle im Kletterzentrum Fulda mit der Ausleihe von Tourenmaterial sowie der Bibliothek geworden. Zusätzlich nehme die Beratung der Mitglieder rund um ihre geplanten Aktivitäten einen immer größeren Raum ein.

Als mitgliederstärkster Verein im Landkreis stellte sich die Sektion im vergangenen Jahr auch aktuellen gesellschaftlichen Fragen und gab mit einem Kletternachmittag für junge Flüchtlinge, der traditionellen Begegnungswanderung mit Bewohnern des antonius – Netzwerk Mensch sowie der Gründung einer Klettergruppe für Menschen mit Handicap eigene Antworten darauf.

Durch alle Themen des Abends zog sich aber auch der Appell des Vorsitzenden und der zuständigen Referenten an die Mitglieder, sich stärker einzubringen – sei es durch ehrenamtliche Hilfe oder durch Verbesserungsideen. Denn, so die Feststellung von Michael Rutkowski: „Ein Verein ist nur so stark wie die ehrenamtliche Unterstützung seiner Mitglieder.“



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