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Aufruf der deutschen Bischöfe zum Sonntag der Weltmission

Am 23. Oktober begeht die katholische Kirche den Sonntag der Weltmission. Im Jahr 2016 steht er unter dem zentralen Thema „… denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) und widmet sich besonders der Situation der Christen auf den Philippinen. In einem gemeinsamen Aufruf, der für das Bistum Fulda von Bischof Heinz Josef Algermissen unterzeichnet ist und am Sonntag in allen Gottesdiensten verlesen wurde, weisen die deutschen Bischöfe darauf hin, dass sich die Menschen auf den Philippinen trotz wiederholter Naturkatastrophen und weit verbreiteter Armut nicht die Freude am Leben und am Glauben nehmen lassen.

Die deutschen Bischöfe schreiben: „Wir sind aufgerufen, uns von der grenzenlosen Barmherzigkeit Gottes berühren zu lassen und selbst zu einem Werkzeug der Barmherzigkeit in unserer Welt zu werden.“ Auch die Kollekte am Sonntag der Weltmission sei ein Ausdruck dafür. Auf allen Kontinenten wird sie zugunsten der ärmsten Diözesen der Welt durchgeführt. Die Bischöfe bitten um das Gebet der Gläubigen und eine großzügige Spende bei der Kollekte für die Päpstlichen Missionswerke Missio.

Größte Solidaritätsaktion
Der Weltmissionssonntag ist weltweit die größte Solidaritätsaktion der katholischen Kirche. 1926 von Papst Pius XI. für die ganze Kirche festgesetzt, steht der vierte Sonntag im Oktober seitdem für weltweite Partnerschaft. In allen Ländern der Erde machen sich die katholischen Gemeinden ihre weltkirchliche Verbundenheit und missionarische Verantwortung bewusst. In den Pfarreien wird für den weltkirchlichen Solidaritätsfonds gesammelt. Die Spenden am Weltmissionssonntag dienen durch Transfer in über 100 Länder der Erde einem umfassenden weltkirchlichen Finanzausgleich.



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