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Gesundheitsecke des Landkreises Fulda im Februar: Lungenerkrankung ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit

COPD ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen der Lunge, die sich durch Husten, Auswurf (ausgehustete Partikel, Speichel, Blut, usw.) und Atemnot bemerkbar machen. Der Begriff kommt aus dem Englischen („chronic obstructive pulmonary disease“) und umfasst hauptsächlich die chronische obstruktive Bronchitis und die fortdauernde Zerstörung des Lungengewebes. Asthma und Mukoviszidose fallen nicht unter die Bezeichnung.

Verbreitung

Weltweit sind etwa 210 Millionen Menschen von COPD betroffen. Einmal erkrankt, lässt sich die Lunge nicht wieder in ihren Ursprungszustand zurückführen. In der Medizin bezeichnet man diese Schädigungen als „irreversibel“. Dennoch gibt es vielfältige Therapiemethoden, die den Fortschritt der Erkrankung verlangsamen. Derzeit ist COPD nach Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Schlaganfall und Lungeninfektionen die vierthäufigste Todesursache auf der Welt.

Ursache und Symptome

Als wichtige Risikofaktoren für COPD gelten Rauchen (auch Passivrauchen), Luftverschmutzung, berufliche Belastung zum Beispiel mit Feinstaub oder Chemikalien sowie häufige Lungeninfektionen in der Kindheit. Auch die Vererbung eines Alpha-1-Antritrypsin-Mangels kann eine Rolle spielen.

Die Lungenerkrankung entwickelt sich meist schleichend und tritt in einem Alter ab etwa 40 bis 50 Jahren auf. Kennzeichnend sind Atemnot, Husten und Auswurf (sog. „AHA-Symptome“). Unbehandelt verschlechtern sich die Symptome zunehmend, sodass selbst einfache Aktivitäten zu starken Atemproblemen führen können. Atemwegsinfekte können den Fortschritt der Lungenerkrankung beschleunigen. Diagnostiziert wird COPD in der Regel durch einen Lungenfunktionstest.

Therapie

In erster Linie sollte das Rauchen gestoppt und Passivrauchen vermieden werden. Liegt eine berufliche Schadstoffbelastung vor, sollte auch diese gemieden werden. Die weitere Therapie sollte mit einem Lungenfacharzt abgesprochen werden und richtet sich nach den Symptomen und der Schwere der Erkrankung. Häufig werden neben Inhalatoren auch physikalische Therapien und nicht-invasive Beatmung (NIV) angewendet.



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