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Neuer dualer Bachelor-Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik – Geomatiker/in und erstmals GeKo dual-Studentin

Zwei neue Auszubildende zur Geomatikerin und zum Geomatiker sowie erstmals auch eine Studentin für den dualen Bachelor-Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik haben beim Amt für Bodenmanagement Fulda am 1. August 2017 ihre Ausbildung begonnen.

Ausbildung, Studium oder beides? Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, zu der das Amt für Bodenmanagement Fulda gehört, geht neue Wege in der Ausbildung. Das Amt für Bodenmanagement Fulda bietet zum 1. August dieses Jahres erstmals einen dualen Studiengang in Verbindung mit der Frankfurt University of Applied Sciences an, für den sich Jessica Strieg, 19 Jahre alt aus Flieden, entschieden hat. Sie wird innerhalb von fünf Jahren zunächst eine Ausbildung zur Geomatikerin und nach der Zwischenprüfung auch ein duales Studium zum Bachelor of Engineering in der Fachrichtung Geoinformation und Kommunaltechnik absolvieren. „Ein großer Vorteil dieser kombinierten Variante ist die verkürzte Zeit, in der man Ausbildung und Studium durchläuft und die Nähe zur Praxis, weil man während der Ausbildung alle Tätigkeitsbereiche des Amtes kennenlernt. Damit kann man auch während des Studiums seine praktischen Fähigkeiten weiterentwickeln“, erklärt die duale Studentin. Während des Studiums lernt sie raumbezogene Daten zu erfassen, zu analysieren und organisatorische und technische Aufgaben im kommunalen Umfeld zu bewältigen. Sie lernt, mit spezieller Software Daten am Computer auszuwerten und in Karten, Pläne und in dreidimensionale Darstellungen zu verwandeln, so wie sie in Verwaltungen, bei Versorgungsunternehmen, Kommunen, Polizei und Feuerwehr benötigt werden.
Vanessa Vogel, auch 19 Jahre alt aus Schlitz, hat das Gymnasium besucht und möchte eine Ausbildung zur Geomatikerin machen, weil ihr Kreativität und Mathematik in der Schule schon gut lagen. Durch ein Praktikum hat sie bereits Einblicke in die öffentliche Verwaltung bekommen. Bernhard Bittorf, 21 Jahre alt aus Zella/Rhön, interessiert sich sehr für Naturwissenschaften, Technik und Mathematik und ist sich deshalb sicher, dass die Ausbildung zum Geomatiker die richtige Entscheidung für ihn ist. In der Ausbildung lernen die jungen Leute in erster Linie, raumbezogene Daten nach Lage, Höhe und Form zu erfassen, zu verarbeiten und in Karten, Grafiken und multimedialen Produkten zu veranschaulichen. Dabei durchlaufen die Drei jeden Bereich des Amtes, vom Liegenschaftskataster über die Immobilienwertermittlung und Landesvermessung, bis hin zur Neugestaltung von Grundstücken in der Flurbereinigung. Die erforderlichen Grundlagen erlernen sie im Blockunterricht in der Berufsschule in Kassel.

„Wir freuen uns sehr über die drei Neuzugänge und werden ihre Ausbildung mit all unserer Kompetenz und Erfahrung unterstützen“, so Bachner, Amtsleiterin des Amtes für Bodenmanagement. „Nach Möglichkeit versuchen wir natürlich alle Auszubildenden, sofern geeignet, nach ihrer Ausbildung auch langfristig zu übernehmen und je nach Einsatzgebiet gibt es auch noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten“.

Für die Ausbildung zur Geomatikerin/zum Geomatiker sind ein guter Realschulabschluss oder Abitur, Interesse an Mathematik, gute gestalterische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen und Interesse am Umgang mit dem Computer von Vorteil. Voraussetzung für das duale GeKo-Studium ist mindestens die fachgebundene Hochschulreife. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch bis Oktober 2017 beim Amt für Bodenmanagement Fulda, Washingtonallee 1, 36041 Fulda auf einen Ausbildungsplatz oder einen Platz für das duale Studium für 2018 bewerben.

Weitere Informationen zur Ausbildung zur Geomatikerin/zum Geomatiker und zum dualen Studiengang finden Sie unter www.hvbg.hessen.de/Über uns/Ausbildung.



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