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Daniela Böschen (CDU) gehört seit dieser Legislaturperiode dem Kreisausschuss an / in Kalbach fest verwurzelt

Mit 45 Jahren ist Daniela Böschen aus Niederkalbach das jüngste Mitglied im Kreisausschuss. Die Diplom-Verwaltungswirtin und Betriebswirtin im Handwerk gehört dem Gremium seit seiner Neukonstituierung nach den letzten Kommunalwahlen im März 2016 an. Zuvor war sie von 2006 bis 2016 CDU-Kreistagsabgeordnete.

Die kommunalpolitischen Wurzeln von Daniela Böschen, die sich schon in der Schülerunion engagiert hat, liegen in der Gemeinde Kalbach. Im Alter von 24 Jahren kandidierte sie erstmals für den Ortsbeirat von Niederkalbach – „bei der Listenaufstellung war ich gerade schwanger“. Als politischen Ziehvater bezeichnet sie Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Kaib, der jungen Leuten wie ihr oder auch seinen späteren Nachfolger im Amt und heutigen Fuldaer Bürgermeister, Dag Wehner, etwas zugetraut und sie früh in die Verantwortung eingebunden habe. Von 2001 bis 2016 gehörte Daniela Böschen der Gemeindevertretung von Kalbach an. Die CDU-Fraktion in der Kalbacher Gemeindevertretung führte sie von 2006 bis zu ihrem Ausscheiden nach der Kommunalwahl.

Daniela Böschen hat ihre Ausbildung beim Hessischen Amt für Versorgung und Soziales in Frankfurt absolviert. Nach einer Zwischenstation in der Außenstelle Gelnhausen ist sie heute als stellvertretende Teamleiterin der Elterngeldstelle in Fulda tätig. Den endgültigen Wechsel in die Kreispolitik hat die verheiratete Mutter von zwei fast erwachsenen Söhnen bewusst vollzogen. Im Rückblick auf ihre Zeit in der Gemeindevertretung stellt sie fest: „Wir haben fraktionsübergreifend unter den Bürgermeister Karl-Heinz Kaib und Dag Wehner vertrauensvoll für Kalbach zusammengearbeitet.“ Dabei sei stets Maßstab gewesen, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und genau hinzuschauen, ob man sich etwas tatsächlich leisten könne.

Für die Arbeit im Kreisausschuss hat sich Daniela Böschen, die mit ihrer Familie im Elternhaus in Niederkalbach wohnt, vorgenommen, Bindeglied gerade zur jüngeren Generation zu sein und deren spezifische Anliegen an die Kreisspitze heranzutragen. Dabei glaubt sie, auf Erfahrungen sowohl als langjähriges Mitglied im Schulelternbeirat der Winfriedschule und im Kreiselternbeirats als auch im Bezirkspersonalrat der hessischen Versorgungsämter zurückgreifen zu können. „Ich kann gut zuhören und Sachverhalte unter verschiedenen Aspekten beleuchten.“ Die Atmosphäre in den Kreisgremien empfindet sie als sachlich und konstruktiv, die repräsentativen Termine als bereichernd, „weil man neue Leute und Themen kennenlernt“.

Überhaupt geht es der 45-Jährigen, die Lesen, Radfahren sowie Kochen und Backen zu ihren Hobbys zählt, um das menschliche Miteinander in den unterschiedlichen Lebensbereichen. Hieraus erwachse ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl, das den Landkreis kennzeichne – „und das wir unbedingt bewahren müssen, um junge Menschen in der Region zu halten beziehungsweise für ihre Rückkehr zu werben“. Daran wolle sie auch künftig aktiv mitwirken. Wenn Daniela Böschen neben Familie, dem Engagement in der Kommunalpolitik und ihren sonstigen Interessen – so hat sie beispielsweise einige Jahre die Bücherei in Niederkalbach geleitet – noch Zeit bleibt, dann ist sie mit dem Sammeln von Rezepten für ein eigenes Kochbuch beschäftigt.



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