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Welt-Restless-Legs-Tag; „Wenn die Beine nicht zur Ruhe kommen“ Klinikum Fulda und Selbsthilfegruppe RLS Fulda starten Info-Aktion

Ziehen, Reißen, Kribbeln und Zucken in den Beinen bei körperliche Ruhe, unruhiges Umhergehen, kaum still sitzen können: Das ist das Restless Legs Syndrom, eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Aber: Unklare Symptome, Fragen zu Diagnose und Therapie beschäftigen viele Betroffene und machen die Diagnosestellung oft schwierig.

Zum „Welt-Restless-Legs-Tag“ am 23.09.2017 haben das Klinikum Fulda und die Selbsthilfegruppe RLS Fulda daher eine umfassende Info-Aktion gestartet: Im Rahmen der Patientenakademie „Restless Legs Syndrom – eine Volkskrankheit. Gibt es neue Erkenntnisse?“ konnten sich Interessierte von 10 bis 12 Uhr im Hörsaal des Klinikums Fulda bei verschiedenen Vorträgen rund um das Thema RLS informieren.

Über den aktuellen Stand von Diagnostik und Therapie dieser häufigen Erkrankung zu informieren sowie Erfahrungen und Informationen direkt vor Ort zu ermöglichen, war das Ziel der Veranstaltung, die unter der medizinischen Leitung von Dr. med. Jürgen Klotz stand, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Fulda. „Das Interesse war sehr groß und der Hörsaal übervoll. Das zeigt uns, dass das Thema auch hier bei uns in Osthessen von großer Bedeutung ist Zahlreiche Fragen und persönliche Erfahrungen aus dem Publikum konnten besprochen werden“, freute sich Dr. Klotz.

Nach der Begrüßung durch Karla Löffel von der Selbsthilfegruppe RLS eröffnete er die vierteilige Vortragsrunde mit einem umfassenden Einstieg in „Restless-Legs: Eine Volkskrankheit“. Mit neuen Erkenntnissen zur Krankheit ergänzte Priv.-Doz. Dr. Cornelius Bachmann, Chefarzt der Neurologie von der Paracelsus Klinik Osnabrück, das Programm, während Nicole Vornberger, Oberärztin der Medizinischen Klinik III (Nephrologie), über „RLS im Klinikum Fulda. Besonderheiten bei der Dialyse“ berichtete. Mihttp://www.fuldaer-nachrichten.de/wp-admin/post-new.phpt seinem Vortrag zu „RLS – Besonderheiten bei der Narkose“ rundete Dr. Rainer Meissel, Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, den informativen Vormittag ab.

Neben den Vorträgen war ebenfalls der Infostand, den die Selbsthilfegruppe RLS Fulda am 22.09.17 von 10 bis 15 Uhr in der Eingangshalle betreute, wichtiger Bestandteil des Welt-RLS-Tages im Klinikum Fulda. Dank persönlicher Ansprechpartner direkt vor Ort und einer großen Auswahl an Informationsmaterialien warteten Fakten und Neuigkeiten über das Krankheitsbild, die Symptome oder Ursachen, aber auch Diagnose und Therapieziele auf die Besucher, ebenso wie Tipps für den Umgang mit der Krankheit im Alltag.

Erkennen sollten die Betroffenen durch die Aktion vor allem eines: Sie sind nicht allein. „Dieses Forum und der Infostand sollen über das Krankheitsbild, die Begleitumstände, Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten informieren. Gegenseitiger Austausch vor Ort ist unerlässlich. Wir danken dem Klinikum Fulda und insbesondere Dr. Klotz für die Unterstützung. Auch in der Selbsthilfegruppe treffen sich Betroffene mit dem gleichen Krankheitsbild, tauschen Erfahrungen aus und wichtig: Sie sprechen mit Menschen mit den gleichen Erfahrungen“, erklärt Karla Löffel von der RLS Selbsthilfegruppe Fulda.

Bildunterschrift: Zum Welt-Restless-Legs-Tag aktiv: (von rechts) Frau Karla Löffel von der Selbsthilfegruppe RLS Fulda, Herr Dr. Jürgen Klotz, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Fulda, Frau Irene Manger und Frau Gerda Gärtner, beide ebenfalls von der Selbsthilfegruppe RLS Fulda.

Bildnachweis: Foto Denise Gundlach/ Klinikum Fulda



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