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Neueröffnung „Drop in(klusive)“ am Münsterfeld

Bunte Luftballons stiegen vor dem Stadtteiltreff Münsterfeld in den Himmel. Daran befestigt: Zettel mit Wünschen wie „neue Leute kennenlernen“, „Kaffee trinken“, „mit Freunden spielen“. Geschrieben hatten die Zettel die Verantwortlichen für das neue „Drop In(klusive)“ und ihre ersten Gäste, Mütter mit ihren kleinen Kindern.

„Drop In(klusive)“ – kurz „Drop in“ – ist ein neues und offenes Angebot für alle Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren, die sich austauschen und informieren und andere Eltern und Kinder kennenlernen wollen. Die Treffen sind kostenfrei und finden ab dieser Woche wöchentlich jeweils in drei Standorten statt:

– Dienstags von 15 bis 17 Uhr im
AWO-Stadtteilbüro, Goerdelerstr. 38, 36039 Fulda, Telefon: (0661) 20617916

– Mittwochs von 15 bis 17 Uhr im
Treffpunkt Münsterfeld, Carl-Schurz-Str. 14, 36041 Fulda, Telefon (0661) 24277772

– Freitags von 11 bis 13 Uhr im
AWO-Familientreff, Weserstraße 9, 36043 Fulda, Telefon: (0661) 20697826

Die Treffen werden von einer qualifizierten Elternbegleiterin bzw. pädagogischen Fachkraft organisiert und begleitet, die gerne zuhört, als erfahrene Ansprechpartnerin zur Verfügung steht und die Interessen und Bedürfnisse der Familien aufgreift. Im Mittelpunkt steht ein kostenloses gemeinsames Frühstück oder ein Kaffeekreis.

Zur Eröffnung des „Drop In(klusive)“ im Münsterfeld war Dr. Jürgen Wüst von der „Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie“ angereist, die das Konzept entwickelt hat und zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration landesweit fördert. Insgesamt 99 dieser Stationen sollen so in Hessen entstehen, zunächst drei davon in Fulda. „Die Idee eines Treffs für Eltern mit Kindern ist natürlich nicht neu“, so Wüst, „aber „Drop in“ ist im Gegensatz zu anderen Angeboten absolut offen und niedrigschwellig: Niemand muss etwas bezahlen, es gibt keine Verpflichtung, regelmäßig zu kommen und – ganz entscheidend – jeder ist willkommen. So soll es auch kein festes Programm geben, außer es wird von den Eltern gewünscht.“ Fachkräfte in Kindertagesstätten bestätigten, dass dieses Angebot eine positive Wirkung auf die Kinder und die Familien habe, weil sie soziale Kontakte und Netzwerke aufbauen könnten.

Das Jugendamt der Stadt Fulda verfolge seit 2012 das Konzept, dezentrale Anlaufstellen für Familien zu schaffen, wo sie Ansprechpartner für ihre Fragen finden und Gleichgesinnte treffen können, erklärte Jugendamtsleiter Stefan Mölleney. „Das „Drop In“ als offener Treff für Eltern mit Kleinkindern passt sehr gut in dieses Konzept.“

Kooperationspartner der Stadt sind der „Treffpunkt Münsterfeld“ sowie die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Fulda in der Goerdelerstr. und der Weserstr. Für AWO-Geschäftsführer Wolfram Latsch stellen die „Drop In“-Stationen eine Bereicherung für die bestehenden Standorte dar. „Vor allem für neu Zugezogene sind diese Angebote interessant.“ Das kann Veronika König-Morgenstern vom „Treffpunkt Münsterfeld“ bestätigen: „Die Mütter sagen uns, dass sie hier gut neue Leute kennenlernen können, was sie sehr schätzen.“

Die Treffen werden von einer qualifizierten Elternbegleiterin bzw. pädagogischen Fachkraft organisiert und begleitet, die gerne zuhört, als erfahrene Ansprechpartnerin zur Verfügung steht und die Interessen und Bedürfnisse der Familien aufgreift. Im Mittelpunkt steht ein kostenloses gemeinsames Frühstück oder ein Kaffeekreis.



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