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Mehr Flexibilität für Firmen bei Firmenwagen

Für Arbeitnehmer in gehobenen Positionen und Außendienstmitarbeitern gehört ein Firmenwagen fast zur Grundausstattung. Doch gerade kleine und mittelständige Betriebe tun sich oft schwer mit einem Fuhrpark. Für sie gibt es mit der Langzeitmiete nun eine neue Alternative.

Langzeitmiete statt Leasing: So geht es

Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes stellt auch Fuldaer Arbeitgeber vor neue Probleme. Was tun, wenn zum Beispiel für ein großes Projekt ein fähiger Experte aus dem Raum Frankfurt angelockt werden soll? Einen teuren Firmenwagen leasen, um ihm die tägliche Fahrt zu versüßen lohnt sich für einen befristeten Projektzeitrau oft nicht. Andererseits ist dem Arbeitnehmer eine mehr als doppelt so lange Bahnfahrt täglich nicht zuzumuten und das eigene Auto hat er letztes Jahr zugunsten von Carsharing abgeschafft. Hier kommt das neue Konzept der Auto-Langzeitmiete ins Spiel, das von immer mehr Verleihfirmen angeboten wird.

Anders als beim Leasing gehen die Eigentumsrechte am Wagen und die Verpflichtungen wie TÜV, AU und Inspektion, nicht an das Unternehmen übrig. Stattdessen bleiben sie wie bei der herkömmlichen kurzzeitigen Automiete beim Vermieter. Die mietende Firma trägt nur laufende Kosten wie die Benzinkosten und eventuell die Kosten für kleine Verschleißteile wie eine kaputte Glühbirne. Die Kosten sind dagegen eher mit Leasingraten vergleichen. So können Unternehmen Projektmanagern und anderen befristet eingestellten Mitarbeitern einen attraktiven Firmenwagen zur Verfügung stellen ohne langfristige Leasingverträge einzugehen. Eine Win-Win-Situation. Auch in anderen Fällen kann die Langzeitmiete von Vorteil sein, zum Beispiel wenn ein Mitarbeiter aus einer anderen Niederlassung oder aus dem Ausland für einen befristeten Zeitraum nach Fulda kommt und in dieser Zeit ein eigenes Fahrzeug benötigt.

Firmenwagen Made in Germany sind am beliebtesten

Geht es um Firmenwagen, stehen einer Studie zufolge die einheimischen Marken in der Rangliste ganz oben: An der Spitze steht Volkswagen mit einem Anteil von 28,3% gefolgt von Audi mit 18,7%. Erst dahinter kommen die Luxusmarken BMW (13,0%) und Mercedes (8,3%), die gerade für kleinere Firmen oft zu teuer sind. Auch hier ist die Langzeitmiete eine interessante Option, wenn beispielsweise das Vorstandsmitglied aus den USA oder aus China für zwei Monate vor Ort ist und in dieser Zeit unbedingt eine deutsche Luxuslimousine fahren möchte. Erst auf den weiteren Plätzen folgen ausländische Marken wie Skoda, Ford, Seat und Renault sowie die deutsche Traditionsmarke Opel.

Wer gerne einen Firmenwagen fahren möchte, sollte Führungskraft sein: In dieser Gruppe fahren 46,5 Prozent einen Firmenwagen, bei den Fachkräften sind es nur 8,9 Prozent. Dabei handelt es sich vor allem um Vertriebs- und Servicemitarbeiter im Außendienst.

Bild: ©istock.com/Geber86



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