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Caritas-Vertreterversammlung: Gut aufgestellter Verband mit solider Bilanz und innovativen Projekten

Satzungsgemäß erfolgte kürzlich auf Einladung des Caritasverbandes für die Diözese Fulda die diesjährige Vertreterversammlung: Jeder Verband, jedes korporative Mitglied entsendet in dieses jährlich tagende Gremium einen stimmberechtigten Vertreter, um die Rechenschaftsberichte vom Vorstand und vom Aufsichtsrat entgegenzunehmen. Außerdem wird die Zusammenkunft genutzt, um aktuell wichtige Themen der Caritas vorzustellen.

Diesmal tagte die Versammlung im Caritas-Haus St. Elisabeth in der Ratgarstraße. Nach der Begrüßung durch Msgr. Elmar Gurk, dem Caritas-Aufsichtsratsvoritzenden, nahm dieser zunächst mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch gemeinsam die Ehrung des Vorstandsmitglieds Ansgar Erb für dessen zwanzigjähriges Jubiläum im Dienste der Caritas und zum Wohle der hilfebedürftigen Menschen vor: Der Jubilar erhielt unter Applaus der gesamten Versammlung Urkunde und Ehrennadel in Silber.

Anschließend erfolgten die Tätigkeitsberichte des Vorstandes, um die Entwicklung des Verbandes im vergangenen Geschäftsjahr und im laufenden Jubiläumsjahr seines 100. Bestehens zu skizzieren und mit Zahlen zu untermauern. Caritasdirektor Juch verwies in seinem Bericht auch auf die aktuellen Publikationen der Caritas: Es läge eine aktuelle Imagebroschüre vor, außerdem gebe es für das Jahr 2016 einen umfangreichen Jahresbericht und einen Qualitätsmanagementbericht, die für alle Interessierten abrufbar seien. Für das Frühjahr 2018 sei zudem die Herausgabe einer Flüchtlingshilfe-Broschüre geplant. Die Veröffentlichungen dienten laut Juch einer weitestgehenden Transparenz – man wolle der Öffentlichkeit umfassend die Arbeitsweise und die Arbeitsschwerpunkte der Caritas nachvollziehbar offenlegen. Als Erfolg der sozialpolitischen Arbeit und des Lobbyings der Caritas auf Hessen-Ebene im Berichtsjahr wies Juch auf die beschlossene Erhöhung des Sozialbudgets durch die schwarz-grüne Landesregierung jetzt im Herbst 2017 hin – Geld das in die Arbeitsfelder der Caritas flösse und den bedürftigen Menschen in Hessen unmittelbar zugutekomme.

Vorstandmitglied Malte Crome berichtete über die Mitarbeiterentwicklung im Verband, und von Ansgar Eerb gab es einen Bericht über aktuelle Bauprojekte der Caritas – etwa in Hünfeld und Bad Orb. Außerdem präsentierte er die Finanzbilanz des Diözesan-Caritasverbandes. Aufsichtsratsvorsitzender Gurk dankte dem Vorstand für die Berichte und die Arbeit im zurückliegenden Jahr. Er betonte die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit der Geschäftsführer mit dem Aufsichtsgremium und ersuchte die Vertreterversammlung für die Gremien um Entlastung, die anschließend per Handzeichen ohne Gegenstimme für Vorstand und Aufsichtsrat gleichermaßen erfolgte.

Zum Abschluss der Versammlung berichtete der Caritas-Ressortleiter Soziale Dienste, Franz Meyer, zugleich der Flüchtlingsbeauftragte für das Bistum Fulda, über den Stand der Flüchtlingshilfe, nachdem derzeit rund 4.000 Menschen mit Fluchtgeschichte in Betreuung der Caritas im Bistum Fulda seien. Einen weiteren Bericht widmete Meyer dem Thema „Bistumsprozess 2030“: Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung des Bistums in den kommenden Jahren wird die Caritas ihre Einrichtungen verstärkt auch als pastorale Orte gestalten.



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