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Kosten der Pflege absichern

Im Pflegefall übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der Kosten. Die Pflegezusatzversicherung ist eine Möglichkeit, die Finanzierungslücke für den Fall einer Vollzeitpflege aufzufangen – vorausgesetzt sie ist individuell passend.

„Wird jemand pflegebedürftig, muss meist recht schnell die Pflege organisiert und die Kostenfrage geklärt werden“, sagt Martina Jansen, Juristin bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Dies stellt für viele ein Problem dar, da die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der Kosten trägt.“

„Ob sich eine solche Versicherung lohnt oder passend ist – sie gibt es als Pflegetagegeld-Versicherung, als Pflegekosten-Versicherung oder als Pflegerenten-Versicherung – ist immer eine Einzelfall-Entscheidung“, so Jansen weiter. Viele haben kein Erspartes oder wollen ihr Vermögen nicht für ein Pflegeheim verwenden. Die Verbraucherzentrale Hessen bietet in Ihrer Beratungsstelle Fulda, Karlstr. 2, persönliche Beratungen hierzu an. Die nächsten Termine finden am 23. Januar und 6. Februar statt. Eine Terminvereinbarung für das kostenpflichtige Angebot unter (0661) 241026 oder (069) 972010-900 ist erforderlich.

HINTERGRUND
Derzeit erhalten rund 2,9 Millionen Personen in Deutschland Leistungen der gesetzlichen Pflegekassen. Seit im Jahre 2013 eine Pflegezusatzversicherung eingeführt wurde, für die es einen staatlichen Zuschuss in Höhe von fünf Euro monatlich gibt, werben Versicherungsunternehmen noch stärker für dieses Produkt.



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