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Ostheim v.d. Rhön trägt ab sofort Prädikat „Genussort Bayern“

Punktlandung für Ostheim v.d. Rhön: Der Luftkurort hat im Wurstmarktjahr eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. Ab sofort trägt die Stadt das Siegel „Genussort Bayern“, verliehen durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Prädikat würdigt damit die ganzheitliche Herstellung und Vermarktung der zahlreichen ortstypischen Spezialitäten.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Freistaats will die Regierung mit einem Wettbewerb unter allen bayerischen Gemeinden 100 „Genussorte Bayern“ herausfinden. Kaum lag die Bewerbung auf dem Tisch, gingen die Ostheimer ans Werk: Der rund 25 Seiten umfassende Kriterienkatalog wurde mit vereinten Kräften aller Partner der Ostheimer Genuss-Produkte ausgefüllt. Mit Erfolg: Ostheim v.d. Rhön hat bereits in der ersten Auszeichnungsrunde das Prädikat „Genussort Bayern“ erhalten. Die Rhönstadt zeichnet sich durch eine „besonders gelungene Kombination aus ortstypischen Spezialitäten, handwerklicher Herstellung und gelebtem Genuss aus“, wie das Ministerium unterstreicht.

Bürgermeister Ulrich Waldsachs reiste mit dem Ostheimer Gastronomen Kai Petersen nach München, um dem Festakt in der Residenz beizuwohnen. „Ein unvergessliches Erlebnis“, schwärmen die beiden. Die Ostheimer durften die Urkunde und den gläsernen Pokal für den „Genussort Bayern“ aus den Händen von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entgegennehmen. „Wir konnten in unserer Bewerbung aufzeigen, welch große Fülle an kulinarischen Besonderheiten wir über die Jahrhunderte erhalten haben und wie wir sie in die Zukunft führen“, erklärt Bürgermeister Ulrich Waldsachs. Für das Stadtoberhaupt ist das neue Siegel ein neues Aushängeschild nicht nur für den Tourismus.

Wichtig war der Jury die umweltgerechte Herkunft, die handwerkliche Herstellung sowie eine verbraucherorientierte Vermarktung. Hier konnte Ostheim jede Menge Punkte sammeln, wird doch vieles frisch vom Feld, aus Wald, Wiesen und Feld in den traditionsreichen Handwerksbetrieben zu hochwertigen Produkten verarbeitet. Als Beispiele für Ostheimer Produkte nannten die Ostheimer in ihrer Bewerbung u.a. den Ostheimer Leberkäs und viele weitere Hausmacher Wurst- und Schinkenspezialitäten, die Produkte der Streck-Bräu und der Rhönpiraten, die Bionade und Backwaren wie den Osterstorch.

Bei der Vermarktung der handwerklich erzeugten Produkte konnte Ostheim als Besonderheiten u.a. das Gasthaus Krone mit seinen RhönHappen sowie den bundesweit beworbenen Rhöner Wurstmarkt vorweisen. Die Feinschmeckermesse für den guten Geschmack findet am 13./14. Oktober entlang der malerischen Marktstraße statt (www.rhoener-wurstmarkt.de, Facebook). „Die Auszeichnung als Genussort Bayern unterstreicht die Wertigkeit und Qualität dieser Veranstaltung natürlich in besonderem Maße“, so Bürgermeister Waldsachs rundum zufrieden.

Hintergrund
Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Gastronomie, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur, Kirche, Verbraucherschutz und Medien hat die ersten Preisträger aus mehr als 150 Bewerbungen ausgewählt. Gesucht waren Botschafter für das Besondere heimischer Lebensmittel, für gepflegten und gelebten Genuss, regionale Vielfalt und engagierte Menschen, die sich für das kulinarische Erbe ihres Ortes einsetzen. „Mit diesem Premiumansatz wollen wir die Neugier und das Interesse für besondere heimische Produkte wecken und damit insgesamt die Wertschöpfung steigern“, hieß es seitens des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

INFO: Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de.
Informationen zur Rhön: Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Tel: +49 9749 9122-0, www.rhoen.de



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