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Linke Fraktion schlägt Projekt für Masterplan Green City vor

In der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wird die Fraktion ‚Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda‘ das Thema ’nachhaltige Mobilität in der Stadt‘ diskutieren. „Beim Reden soll es nicht bleiben. Wir schlagen vor, mittels eines Versuchs den Umstieg auf den ÖPNV zu erleichtern. An Samstagen sollen die Linien des Fuldaer Stadtbusnetzes für alle kostenlos nutzbar sein. Der ÖPNV trägt in hohem Maße zur Attraktivität unserer Innenstadt bei. Ein kostenfreies Angebot lädt dazu sein, das eigene Auto für einen Stadtbummel stehen zu lassen – ein willkommener Effekt auch für den innerstädtischen Handel. Nebenbei werden so die Vorzüge des öffentlichen Verkehrs im wahrsten Sinne des Wortes erfahren“, erläutert Dajana Andre die Idee nach dem Vorbild der Stadt Tübingen.

„Weniger Autoverkehr schont Mensch, Natur und Umwelt – ganz im Sinne des ‚Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020‘.“ Da Fulda zu den Kommunen gehört, in der die Stickstoffgrenzwerte häufig überschritten werden, müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Projekte zur Förderung des Öffentlichen Verkehrs sowie des Rad- und Fußverkehrs können durch diese Bundesfördermittel unterstützt werden. Voraussetzung ist die Erstellung eines ‚Masterplan Green City‘.

„Die kommenden Großereignisse Stadtjubiläum, Hessentag und Landesgartenschau werden insbesondere in verkehrlicher Hinsicht eine Herausforderung für unsere Stadt. Dieser Stadtbus-Probelauf soll insbesondere auch hierfür Erkenntnisse liefern. Die größte Schwierigkeit wird nicht sein, die Hessentagsgäste in den Öffentlichen Verkehr zu leiten, sondern Einfluss auf das Verkehrsverhalten der heimischen Bevölkerung zu nehmen. Kostenlose ÖPNV-Samstage sollen hier ein Umdenken und damit Umlenken erleichtern“, führt Frau Andre aus.

„Insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung in einem Brief an die EU-Kommission einen kostenlosen Nahverkehr in einigen Städten als einen Vorschlag zur Verbesserung der Luftqualität gemacht hat, über den laut Regierungssprecher Steffen Seibert mit Ländern und Kommunen nachgedacht werden solle, würde dieser Versuch über unsere Stadtgrenze hinaus wichtige Erkenntnisse liefern“, knüpft die Fraktion an die aktuelle Erklärung der Bundesregierung an und schließt mit: „Daher möchten wir diesen Vorschlag auch direkt in der kommenden Stadtverordnetenversammlung diskutieren und abstimmen lassen und hoffen auf eine breite Mehrheit. Zudem würde dieses ÖPNV-Angebot auch positiv für unsere Stadt werben.“



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