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Viele gute Eindrücke vom Besuch in der Ukraine mitgebracht

Drei Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter des Caritasverbandes für die Diözese Fulda besuchten jetzt den Schwesterverband im westukrainischen Iwano-Frankiwsk: In einem dreitägigen Programm vor Ort betrachtete man gemeinsam mit dem Caritas-Team in Iwano-Frankiwsk die gemeinsamen Projekte in der Behindertenhilfe, besprach die weitere Vorgehensweise in der Partnerschaft und lernte auch Projekte und Akteure in anderen Arbeitsfeldern kennen. Eine Exkursion führte in die Nachbarbistümer im Süden nach Kolomyja, wohin bereits durch Freiwilligeneinsätze im Rahmen des weltwärts-Programms von jungen Menschen aus dem Bistum Fulda ebenfalls gute Kontakte bestehen, und nach Czernowitz an der rumänischen Grenze, einem jungen Bistum im Aufbau, wo man mit einer ersten Pfarrcaritas-Gruppe zusammentraf und sich über den Aufbau von Caritas-Strukturen abstimmte.

Die vergangenen vier Jahre in der Behindertenhilfe-Zusammenarbeit waren bestimmt von einem durch Mittel der Aktion Mensch geförderten Projekt zum Aufbau von Selbsthilfestrukturen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen. An sieben Orten im Bistum Iwano-Frankiwsk konnten solche Gruppen errichtet werden, die manchmal vom Ortspfarrer, oft aber auch von engagierten Personen aus der Betroffenengruppe heraus geleitet und mit einem kleinen Team selbst organisiert werden. Die Gruppen setzen örtlich eigene Schwerpunkte, sind aber allesamt erfolgreich in Hinblick auf die Etablierung von Betreuungs- und Freizeitangeboten, gemeinsamen Aktivitäten und Vergrößerung der Mobilität, Errichtung von Arbeitsmöglichkeiten sowie Lobbying und Fundraising zum Wohle der Teilhabe von  Menschen mit Handicap. In einer Gesprächsrunde mit den Fuldaer Caritas-Vertretern stellten kleine Abordnungen von den einzelnen Selbsthilfegruppen ihre Konzepte und ihre jüngsten Erfolge vor. Einig war man sich darin, dass die jungen Menschen mit Behinderung durch die Selbsthilfe aufblühten, und dass durch die Aktivitäten der Gruppen in den betroffenen Kommunen viel Positives in Bewegung geraten sei. Man wolle unbedingt in diesem Sinne weiter arbeiten. Die Caritas-Vertreter aus Fulda und Iwano-Frankiwsk sprachen bereits auch schon über ein gemeinsames Nachfolge-Projekt, um die Selbsthilfe in der Westukraine weiter auszubauen und zu stärken.

 



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