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Die Grablegungen Konrads und Henrichs im Vergleich

Zu einem Vortrag unter dem Titel „Aequat omnes cinis – Ein Vergleich der Grablegung der Könige Konrad I. und Heinrich I.“ lädt der Fuldaer Geschichtsverein am Donnerstag, 14. Juni, um 19 Uhr ins Kanzlerpalais (Unterm Heilig Kreuz 1) ein. Referentin ist die Kulturhistorikerin Steffi Bethge aus Quedlinburg. Der Veranstalter lädt alle Interessierten zu dem Vortrag ein. Der Eintritt ist wie immer frei.

„Im Sterben und im Tod zeigt sich aber auch das Menschliche jener Männer, die zu Lebzeiten über mehrere Königreiche herrschten und denen Fürsten und Völker zu Füßen lagen.“ Dieses Zitat verdeutlicht, dass Könige und Kaiser am Ende ihres Lebens nichts von ihren Untertanen unterschied. Für die im Jahr 2017 zwischen den Städten Fulda und Quedlinburg gestiftete konradinisch-liudolfingische Allianz ist die Thematik „Sterben und Tod im Mittelalter“ ein wesentliches Thema, denn es führt über die bisherigen hauptsächlich politischen und sozialen Betrachtungen der beiden Könige Konrad I. und Heinrich I. sowie ihrer Regierungszeit hinaus. Im Rahmen des Vortrages wird der Frage nachgegangen: Waren Konrad I. und Heinrich I. am Ende ihres Lebens gleich? Dies bezieht sich nicht nur auf die mittelalterlichen Darstellungen des Sterbeprozesses, sondern umfasst darüber hinaus die Grablege dieser beiden Könige und die damit verbundene Memoria bis in die Gegenwart.

Die Referentin Steffi Bethge M.A. promoviert an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zum Thema der liudolfingisch-ottonischen und salischen Herrschertöchter und ist darüber hinaus für den Domschatz Quedlinburg im Bereich Vermittlung tätig.



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