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Das BiBB Berufsorientierungsprogramm in den Werkstätten der BBZ Mitte GmbH

Über 200 Schüler und -innen der regionalen Schulen haben bereits in den ersten fünf Monaten 2018 im Rahmen der Berufsorientierung (BO) – gefördert vom Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BiBB) – Einblicke erhalten in unterschiedliche Gewerke des BBZ Mitte. Der praxisnahe Unterricht bereitet den Schülern sehr viel Freude und vermittelt eine realistische Einschätzung der Berufsbilder. Viele erhalten hier eine Entscheidungshilfe für die weitere Zukunft und die Chance sich für den richtigen Ausbildungsplatz zu entscheiden.

Zur frühzeitigen Nachwuchsförderung wird das Thema passgenaue Berufsorientierung von Schülern immer wichtiger. Aus diesem Grund beabsichtigt das BBZ Mitte seine Kapazität zur Durchführung dieses Programms in seinen Werkstätten zu erweitern. Das BBZ Mitte bietet für Berufsorientierung alles unter einem Dach – über fachpraktische Erprobungen bis zu Profiling. Dafür steht ein Team aus erfahrenen Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagogen mit hoher Fach- und Sozialkompetenz bereit.

Aktuell bietet das BBZ Mitte die Berufsfelder wie z.B. Metall-, Elektro-, KFZ-, Holz-Technik, Altenpflege und Bürokaufleute und ist dabei seine möglichen Berufsfelder ab nächstem Jahr zu erweitern, wie z.B. EDV, Hotellerie und Gastronomie.

Dieses BO-Programm führt das BBZ Mitte seit knapp zehn Jahren in Kooperation mit seiner Nachbarschaft, der Trägerverein für die Stufenausbildung der Bauwirtschaft in Fulda e.V. (Lehrbauhalle) durch. Die Lehrbauhalle bietet ebenfalls verschiedene interessante Berufsfelder, wie z.B. Dachdecker, Maurer, SHK, Fliesenleger, etc. Durch diese Kooperation entsteht eine einmalige Möglichkeit im Landkreis Fulda für die Schüler und -innen, die in den realen und gut ausgerüsteten Werkstätten verschiedene Berufe unter der professionellen Betreuung erproben zu können.

Das BiBB-BOP-Programm ist für Schüler und -innen ab der 7. Klassen zugelassen. Sie durchlaufen zuerst eine Potenzialanalyse, bevor sie die sogenannten Werkstatttage absolvieren dürfen. Potentialanalyse heißt, dass die Schüler und -innen Einzel- und Gruppenaufgaben bekommen und dabei von erfahrenen Beobachtern in den vier Bereichen personale, berufsübergreifende, soziale und methodische Kompetenzen bewertet werden. Danach können die Teilnehmer während der 10 Werkstatttage verschiedene Berufsfelder ausprobieren.

Die Schüler und -innen erhalten am letzten Tag ihre Zertifikate wie auch Auswertungen der verschiedenen Aufgaben. Somit können sie ihre eigenen Stärken und Begabungen besser einschätzen.



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