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Für drei Jahrzehnte Ehrenamt als Reisebegleiterin bei den Caritas-Seniorenreisen erhielt Anneliese Wiegand die Elisabeth-Medaille des Caritasverbandes für die Diözese Fulda

„30 Jahre Ehrenamt ist schon eine bemerkenswert lange Zeitspanne“, leitete  Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch im Rahmen einer Zusammenkunft der freiwilligen Reisebegleiterinnen von Caritas-Seniorenreisen seine Laudatio für Reisebegleiterin Anneliese Wiegand aus Hünfeld ein. „Die Caritas lebt von solchen engagierten Menschen wie Ihnen“, betonte Juch. „Die Caritas-Seniorenreisen ermöglichen es gerade wegen ihrer Begleitung durch Freiwillige, dass Menschen mit altersbedingten Einschränkungen, die sich womöglich nicht mehr trauen allein zu reisen, auf diese Weise doch mobil bleiben und in den Genuss von Reisen und Ausflügen zusammen mit anderen Senioren kommen!“

Die Caritas habe daher beschlossen, so Juch, Anneliese Wiegand, die sich ja nun nach dieser langen Zeit aus den Reisebegleitungen zurückziehen werde, am Ende ihres außergewöhnlichen Engagements für ihre Dienste die höchste Auszeichnung des Verbandes, die Elisabeth-Medaille zu überreichen.

Die Heilige Elisabeth als Namensgeberin für die Medaille, so der Caritas-Aufsichtsratsvorsitzende Msgr. Elmar Gurk sodann in seiner Ansprache, habe als moderne Frau des Mittelalters bereits ehrenamtliches Engagement und den Blick auf die Bedarfe der Mitmenschen vorgelebt und sei der heutigen Gesellschaft in vieler Hinsicht ein Vorbild. Die Caritas verehre die Heilige Elisabeth als Ideengeberin für die Arbeit des Sozialverbandes; eine Elisabeth-Medaille sei dementsprechend als Ausdruck höchster Wertschätzung zu verstehen.

Der Caritas-Ressortleiter Soziale Dienste, Franz Meyer, zuständig für das Arbeitsfeld „Seniorenreisen“, betonte, dass Anneliese Wiegand sich neben den Reisebegleitungen für die Caritas in vieler Hinsicht engagiert habe und somit in der Region eine bekannte und oft geehrte Persönlichkeit sei. An Frau Wiegand gerichtet dankte er ihr, dass sie ihren großen Erfahrungsschatz durch Schulung jüngerer Kräfte unter den Reisebegleiterinnen auch immer wieder selbstlos weiter gegeben habe. Die Art zu reisen und die Ansprüche an das Reisen, so Meyer an die versammelten Reisebegleiterinnen, entwickelten sich stets weiter. Dies gelte auch für Senioren, die verreisen wollen. Womöglich müsse die Caritas daher auch das Reiseangebot weiter entwickeln und die Konzeption überarbeiten. Im Augenblick spräche aber der Erfolg der angebotenen Reisen, von denen viele ausgebucht seien, für ein zielgruppenkonformes und passendes Konzept der zuständigen Mitarbeiterin im Ressort, Simone Möller, unterstrich Franz Meyer abschließend.

Gemeinsam mit der Seniorenreisen-Koordinatorin Möller, die für einen üppigen Blumenstrauß gesorgt hatte, überreichten die drei Laudatoren Juch, Gurk und Meyer Anneliese Wiegand schließlich die Elisabeth-Medaille, die anschließend mit ihrem gesamten Kolleginnenkreis noch zu einer gemeinschaftlichen Kaffee-und-Kuchentafel eingeladen war.



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