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FDP Stadtverband fordert Verbesserungen vom Betreiber des Freibad Rosenau

FDP-Vorstandsmitglied und Stadtverordneter Klaus von Rhein kritisiert unter anderem die unflexiblen Öffnungszeiten.
„Die Fuldaer Bürger können stolz sein auf die sehr guten Sporteinrichtungen der Stadt. Dazu gehören zweifelsohne auch die zeitgemäßen Schwimmbäder, welche mit großem finanziellen Aufwand seitens der Stadt unterhalten werden.

Seit Jahren leidet die Attraktivität des Freibades Rosenau. Das zeigt sich in der Verkürzung von Öffnungszeiten, der massiven Anhebung der Eintrittspreise, dem kompletten Wegfall von 10er- und 20er-Eintrittskarten. Seit diesem Jahr wurde der am Haupteingang befindliche Ticketautomat durch zwei Warenautomaten für Eiscreme und Kaffee ersetzt. Das hat zur Folge, dass insbesondere an Schlechtwettertagen immer die Kasse mit einem Mitarbeiter besetzt sein muss. Dieser Umstand trägt nicht zur Kostenoptimierung bei.

Ein Freibad dieser Größenordnung gehört zum Vermögen unserer Stadt, das mit erheblichen Steuermitteln subventioniert werden muss. Gerade dieser Umstand macht eine möglichst optimale Nutzung der Einrichtung während der relativ kurzen Sommerzeit notwendig. Deshalb sollte in diesem Zeitraum möglichst vielen berufstätigen Badegästen und Sportvereinsmitgliedern die Möglichkeit der Nutzung durch möglichst lange Öffnungszeiten gegeben werden. In den Randzeiten z.B. morgens zwischen 7 und 9 Uhr müsste nur ein Schwimmbecken freigegeben werden, damit nur eine Aufsicht anwesend sein muss. Das Gleiche gilt auch für die wünschenswerten Randzeiten abends. Durch die sommerliche Schließung des Sportbades Ziehers trainieren auch Vereinsgruppen während der offiziellen Öffnungszeit im Freibad Rosenau. Das führt zwangsläufig zu Engpässen im Schwimmerbecken, da 2 von 6 Bahnen für Vereine reserviert sind. Auch diese Vereinsmitglieder könnten am späteren Abend trainieren.

Was in vielen anderen Kommunen möglich ist, sollte auch in Fulda realisiert werden können. In der Vergangenheit wurde immer wieder mit Personalengpässen gegen verlängerte Betriebszeiten argumentiert. Viele Badegäste können diese Aussage nicht nachvollziehen. Auch an Schlechtwettertagen sind in der Regel 3 bis 4 Mitarbeiter anwesend um nur wenige Besucher zu beaufsichtigen. Eine optimierte Personalplanung könnte hier Abhilfe schaffen.“

Klaus von Rhein abschließend:
„Mit unserer Kritik zielen wir nicht auf die immer freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeiter des Freibades. Es geht uns um organisatorische Maßnahmen, die von dem Betreiber RhönEnergie Fulda umgesetzt werden sollten. Auch die Stadt Fulda muss ein Interesse an einem attraktiven Freibad haben. Deshalb fordern wir die Stadt auf zu handeln. „



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