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Mit Kolping unterwegs als Menschen dieser Zeit Bezirkskolpingwallfahrt zum Gehilfersberg

„Wir sind Kolping – Menschen dieser Zeit“ unter diesem Leitwort stand die Wallfahrt des Kolping – Bezirksverbandes Hessisches Kegelspiel auf den Gehilfersberg bei Rasdorf. Festprediger war Kolpingpräses Franz Hilfenhaus, Burghaun, der gemeinsam mit Pater Alois Kapp, OMI, Haselstein/Okavango dem Gottesdienst vorstand.

Bereits um 6 Uhr starteten Kolpingschwestern und -brüder beim Bonifatiuskloster Hünfeld. Betend und singend wallfahrten sie über Wirtschafts- und Feldwege der aufgehenden Sonne entgegen nach Rasdorf. Petra Vogt und Beate Krieger hatten Gebetstexte und Lieder zusammengestellt, die von diesen und Matthias Flori abwechselnd mit den Mitwallfahrern gebetet und gesungen wurden. Nach einer Frühstückspause im Gasthof Adler in Rasdorf schlossen sie sich der traditionellen Wallfahrt an. Mehr als vierzig Mal unterstütze die Trachtenkapelle Hessisches Kegelspiel Großentaft (Geschäftsführer Martin Sudbrock) die Kolpingwallfahrt auf dem Weg zur Wallfahrtskirche zu den Heiligen 14 Nothelfern, so der Sprecher des Bezirkskolpingverbandes Günter Pilz, Hünhan. Kolpingmitglieder seien Menschen, die sich „auf die Socken machen“, um sich ehrenamtlich zu engagieren in Deutschland, in der Kirche und im Kolpingwerk. Gott habe ein gutes Beispiel gegen und sich auf die Socken gemacht, indem sein Sohn Mensch geworden sei. Zu diesem lebendigen Gott habe sich Adolf Kolping bekannt, betonte Pfarrer Franz Hilfenhaus in seiner Predigt Er, der Gesellenvater, sei ein aus dem Glauben lebendes Vorbild der Beharrlichkeit und Beständigkeit geworden. So sollten Kolpingmitglieder deutschland- und europaweit für einen verkaufsfreien Sonntag eintreten, sich solidarisch zeigen gegenüber ärmeren, entrechteten und einsamen Menschen. Kolpingfamilien prägten gesellschaftliche Wirklichkeit mit und könnten dadurch jungen Menschen Perspektiven für ein soziales und verantwortbares Leben bieten. Bei Flüchtlingen, Heimatvertriebenen, Entwurzelten, Entrechteten sowie behinderten, schwachen und kranken Menschen seien Mutmacher und anpackende Menschen gefragt. Menschen, die das rechte Maß an Gottvertrauen hätten und Hoffnung lebten. Das Glück des Menschen liege nicht in Geld und Gut, zitierte der Festprediger aus den Aufzeichnungen Adolf Kolping, sondern in einem Herzen, das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit habe. Kritisch setzte sich Franz Hilfenhaus mit dem Problem des gemeinsamen Kommunionempfangs konfessionsverschiedener Ehepartner auseinander. Es sei wünschenswert, dass hier eine bejahende Entscheidung vom „Mittelbau“ getroffen und nicht die Entscheidungslast den Priestern vor Ort aufgebürdet werde. Pater Alois Kapp, der im Jahre 1965, bevor er nach Afrika gegangen sei, letztmals auf dem Gehilfersberg war, berichtete kurz über seine Arbeit in der Mission. Zurzeit suche er einen „Praktiker“, der die landwirtschaftlichen und Wasserbau – Projekte weiterführe, da der Verantwortliche gestorben sei. Es nütze schon für kurze Zeit oder drei Monate ein „Praktiker“, um die Produktion von Naturprodukten sicher zu stellen. Günter Pilz überreichte die Kollekte in Höhe von 438,40 Euro an den Oblatenpater für seine Arbeit in Okavango. Pater Alois Kapp plant im September nach Afrika zurückzugehen.

Günter Pilz vom Bezirksleitungsteam dankte am Schluss der Eucharistiefeier unter anderem der Kolpingfamilie Burghaun für die gute Vorbereitung der Wallfahrt, der Musikgruppe „Friends, Burghaun, (Leitung Ilona Heiß) und Organistin Verena Fink, Haselstein für die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes.



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