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DRK Ortsverein Schlitz transportiert Hilfsgüter nach Focsani

Der DRK-Ortsverein Schlitz, unter Leitung von Thomas Müller, wird Mitte September zu einem Hilfstransport ins rumänische Focsani aufbrechen. Mit an Bord sind erneut ausrangierte, aber noch voll funktionsfähige Betten sowie Holztische und Stühle aus den Patientenzimmern des Krankenhauses Eichhof in Lauterbach.

„Die Betten entsprechen nicht mehr den hohen Standards unseres Hauses und der Gesetzgebung. Daher freuen wir uns sehr, dass sie eine Zweitverwendung finden“, erklärt Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. Auch Tische und Stühle werden in sozialen Einrichtungen und Seniorenheimen noch gute Dienste tun. Ehe die Betten und das Mobiliar nach Rumänien gebracht werden, erfolgt eine Untersuchung auf technische Mängel und kleinere Schäden werden repariert, so der Verwaltungschef.

Bereits seit dem Jahr 2001 kooperiert das Lauterbacher Krankenhaus mit dem DRK.
Mit einem Team von fünf Personen wird das DRK Schlitz, einem Unterverein des Stützpunktes Lauterbach, aufbrechen, um die fast 1.900 Kilometer lange Strecke zwischen Vogelsberg und Ostrumänien in gut 36 Stunden zurückzulegen. Gemeinsam mit den Stützpunkten Lauterbach und Hünfeld, die weitere Hilfsgüter zusammengetragen haben, konnte ein großer LKW mit Anhänger beladen werden.

„Wir sind dem Krankenhaus Eichhof sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit haben, die Pflegebetten und weiteres Mobiliar für Bedürftige in Rumänien zu nutzen“, sagt Manfred Lorenz vom DRK-Ortsverein Schlitz, der sich seit nunmehr drei Jahren ehrenamtlich für die Rumänienhilfe engagiert und selbst mitfahren wird. Er weiß um die Anstrengung, die ein solcher Transport, bei dem alleine innerhalb Rumäniens nahezu 600 Kilometer zurückgelegt werden müssen und bei dem aufgrund der Karpaten mit gut 2.000 Höhenmetern auch schon mal widrige Wetterverhältnisse herrschen können, mit sich bringt. Daher werden die Transporte im Frühjahr und im Herbst durchgeführt.

Für das DRK ist die Kooperation mit dem Krankenhaus Eichhof ein wichtiger Baustein im Auslandsengagement, erläutert Manfred Lorenz.



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