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Beharrlicher Kämpfer für die Anliegen im Namen des Herrn – Ev. Dekanat Alsfeld feiert 40-jähriges Dienstjubiläum von Dekanatsjugendreferent Karlfried Daniel

Karlfried Daniel fand viele warme Worte für seine Gäste – und sie für ihn!

40 Jahre im Dienst der des Ev. Dekanates Alsfeld (früher des Ev. Dekanates Homberg) steht in diesen Tagen Dekanatsjugendreferent Karlfried Daniel. Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen, Familienmitglieder und Weggefährten begingen dieses seltene Jubiläum im Rahmen einer nachmittägigen Feierstunde im Haus der Ev. Kirche in Alsfeld. Musikalisch eingerahmt wurde sie von Dekanats-Kirchenmusikerin Christine Geitl, die Begrüßung übernahm Präses Sylvia Bräuning, und eine erste Würdigung hatte Dekan Dr. Jürgen Sauer für den begeisterten Jugendarbeiter vorbereitet. „40 Jahre – das bedeutet eine große Dankbarkeit für die geleistete Arbeit, aber auch Dankbarkeit dafür, dass wir Sie haben durften“, so der Dekan, der nicht ohne Bewunderung auf die Generationen von Kindern und Jugendlichen blickte, die einen großen Teil ihrer christlichen und evangelischen Bildung durch Karlfried Daniel erhalten haben.
1978 hatte Karlfried Daniel als „Dekanatsjugendwart“ im Dekanat Homberg angefangen, blickte Dr. Sauer zurück. Dazu gehörte bald auch der Religionsunterricht an der Gesamtschule Mücke. Seit 2012 gibt es dort die schulbezogene Jugendarbeit, in der Daniel ebenfalls von Anfang an aktiv war. Überall hat der engagierte Christ Spuren hinterlassen, wie später noch von Weggefährten zu hören war: Sei es als Erfinder des „Mobilen Jungendtreffs“, des Busses „Arche Noah“, oder als unerbittlicher Sammler von Plastikdeckeln für Polio-Schluckimpfungen. Für viele sinnvolle Aktionen konnte Daniel nicht nur die Kinder und Jugendlichen begeistern, meist auch die – zunächst – skeptischen Lehrkräfte und Vorgesetzten, die am Ende vor einem erstaunlichen, mitunter auch sehr prestigeträchtigen Objekt standen, etwa dem Schulhofbüffet, das die Verschwendung von Lebensmitteln auch auf dem Schulhof thematisierte. Dr. Sauers Dank für 40 Jahre unermüdlichen Schaffens für Kinder und Jugendliche galt auch Bärbel Daniel. Die Ehefrau des Dekanatsjugendreferenten war die ganze Zeit über seine ehrenamtliche Stütze, die ihn bei zahlreichen Projekten und auf vielen Freizeiten begleitete und seine Arbeit mittrug.
Bei so viel Einsatz und einer so langen Berufstätigkeit wundert es nicht, dass die Liste der Gäste lang war; diejenigen, die dem Jubilar mit warmen Worten dankten und gemeinsam mit ihm in alten Zeiten schwelgten, ebenso: Alt-Präses Rainer Grünewald etwa teilte Erinnerungen an die gemeinsame Vorliebe für Karl May. Pfarrer i.R. Ulrich Heyn blickte weit zurück auf die gemeinsamen Berufsanfänge und eine tiefe Verbundenheit: „Wir tragen den Schatz des Evangeliums in uns“, so der Pfarrer, der die Arbeit des Dekanatsjugendreferenten würdigte. Daniel bringe die Menschen mit Gott in Verbindung und sei ein Mensch mit gutem Humor und tiefem Ernst gleichermaßen. Als engagierter Jungscharler habe Daniel im Jahr 1983 450 Menschen zum Jungschartag in die Region geholt – nur eins von vielen, fast zahllosen Highlights, die die Anwesenden nicht müde wurden aufzuzählen. Wie freundschaftlich und zugewandt die Stimmung in der Feierstunde war, wurde auch daran deutlich, dass auch anfangs nicht gemeldete Redner sich zu Wort meldeten, wie Bernhard Freiherr Schenck zu Schweinsberg, der Daniel seiner besonderen Wertschätzung versicherte.
Als weiterer Weggefährte meldete sich Norbert Kelbassa zu Wort, seines Zeichens ehemaliger Dekanatsjugendreferent im Dekanat Alsfeld und gemeinsam mit dem damals noch Homberger Kollegen Daniel auf „jungscharmäßiger Basisarbeit“ unterwegs im Vogelsberg. Kelbassa erinnerte an Daniels Verdienste rund um die Aktion „Strohhalm“ und an Daniels Mut und Beharrlichkeit, neue, auch unbequeme Dinge auszuprobieren. Das Team der Gemeindepädagogen, dem Daniel angehört, schloss sich Kelbassa an und überbrachte Worte der Wertschätzung und natürlich auch ein Geschenk.
Gustl Theiß, Schulleiter der Gesamtschule Mücke, ließ ebenfalls eine fast vierzigjährige gemeinsame Berufserfahrung Revue passieren. Seine Worte zeugten von einer großen Verbundenheit, die Aufzählung von Daniels Verdiensten rund um das Schulleben nahmen schier kein Ende, und die augenzwinkernde Charakterisierung eines penetranten Streiters für seine Anliegen, die sich nicht selten zum Aushängeschild der Schule gemausert hätten, sorgten für Heiterkeit und Zustimmung gleichermaßen.
Zu guter Letzt ließ auch der Jubilar selbst es sich nicht nehmen, persönliche Worte an seine Gäste und Weggefährten zu richten. Er dankte ihnen für ihr Vertrauen, ihre Verbindlichkeit und ihre Loyalität; ganz besondere Worte fand er für seine Frau und seine Kinder. „40 Jahre in diesem Beruf tätig zu sein“, schloss Karlfried Daniel seine Betrachtungen, sind kein Verdienst, sondern Gnade.“



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