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Wie berechnen Buchmacher die Quoten bei Wahlen in der Politik?

Wir kennen alle die berühmten Umfragen aus Zeitungen oder dem Internet. Was wir uns dann immer für eine Frage stellen ist jene, wie sich das Bild dann deutlich von den Prognosen abwenden kann. Hier darf man aber nicht blind sein, denn oft genug stimmen sie auch. Mittlerweile geht man aber schon so weit, dass eben ganz bestimmte Bereiche einen Unsicherheitsfaktor aufweisen, weshalb es auch Quoten für die Wahlen in der Politik gibt. Deshalb kann man auch schon auf das Ergebnis einer Wahl wetten. Selbst Politiker selbst wetten darauf und befinden das als Belustigung. Manche nehmen die Wetten auch sehr ernst und sehen sich dann erst recht in Ihrer Wahl bestätigt. Wenn Sie ihre Stimmzettel in der Wahlurne abgeben und selbstbewusst auf das nächste Wahlfoto schauen, dann wird Ihnen womöglich auch die Problematik sehr bewusst werden, in der Sie sich befinden. Es überkommt Sie unter Umständen ein Gefühl der Unsicherheit und Sie werden sich selbst fragen, ob Sie den Umfragen und Vorhersagen trauen konnten oder nicht. Schließlich werden wir auch von den Quoten beeinflusst. Wir können es dann auch noch kaum erwarten, die kommende Wahl zu sehen. Dieses traditionelle Bild von politischen Wetten spiegelt jedoch nicht die wachsende Bedeutung politischer Wetten in Wahlen wider. Fast erscheint es auch so, dass wir glauben, einen einheitlich getrimmten Erfolgszwang dahingehend zu sehen, dass wir mit unserer Wette unbedingt Recht haben wollen. Es ist sogar ein großer Spaß, bei der Wette richtig zu liegen. Wie aber die Quoten der Anbieter zustande kommen, das wissen wir natürlich nicht. Dabei ist es völlig gleich, welche Wahl wir uns ansehen, aber ansehen sollten Sie sich auf jeden Fall Folgendes: openodds.com/de/

So könnte es sich um die Wahl in Deutschland, Österreich oder gar England handeln.

Wir kümmern uns gar nicht darum, wer wen wählt und warum die Ergebnisse überhaupt wichtig sein sollten. So könnten wir zum Beispiel den überwältigenden Sieg der Grünen in der bayerischen Wahl dieses Jahres sehen und für viele Beobachter war es ein gewaltiger Schock. Das lang vorhergesagte Parlament in der vorher bestimmten Form ist nie vorgekommen. Die Meinungsforscher – alle – hatten es furchtbar falsch gesehen. Entsprechend lagen aber die Quoten sehr gut. Wenn Sie also auf einen Sieg der Grünen in München gewettet hätten, dann hätten Sie auch sehr viel Geld machen können. Aber viele schlaue Spieler haben die Gewinne schon eingesteckt und die Chancen verfolgt. Sie waren nicht so schockiert wie es dann im Ergebnis gekommen ist. Sollten wir angesichts unserer eigenen Wahlen in der Lage sein, unseren Umfragen zu vertrauen, um das Ergebnis vorherzusagen, oder würden wir besser doch noch einmal darüber nachdenken, was sich hinter den Kulissen der Wettbüros tut. Die größte Frage in der Politik ist derzeit das Ergebnis. Wenn man den Umfragen Glauben schenken kann, hat man einen dünnen Vorsprung vor den Verfolgern. In der Vergangenheit konnten Wettmärkte als Nebenerwerb zu vertrauenswürdigen Umfragemethoden abgetan werden.

Die Meinungsbildung dominiert aber weiterhin auch die politischen Diskussionen und erzeugt eigene Schlagzeilen.

Daraus ableitend bilden sich auch die Menschen ihre Meinung. In vielen Ländern ist es verboten, die Umfrageergebnisse kurz vor der Wahl zu veröffentlichen. In den meisten Ländern sind sie aber Teil des Geschäfts. Einige haben dieses Versagen auf Wahlverfahren zurückgeführt, andere auf die Neigung der Öffentlichkeit, die Quoten zu verfälschen. Was auch immer der Grund ist, es sind nicht mehr nur Politiker, die ungünstige Umfragen bezweifeln. Während Wettmärkte keine exakte Wissenschaft sind, ist Wetten auf ein Ergebnis ein durchaus belegbares statistisches Ereignis. Wenn Sie aber daran denken, was doch noch passieren kann, dann werden Sie sich auf keine solche Umfrage mehr verlassen wollen. Sie müssen aber bedenken, dass diese Umfragen auch letztlich die Grundlage für die messbaren Ergebnisse sind und als Resultat die Quoten herauskommen. Im Gegensatz dazu sind die meisten Umfragen eine Momentaufnahme der politischen Landschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das bedeutet, dass die Wähler nicht gefragt werden, was sie für möglich halten, sondern wo ihre Unterstützung zu diesem Zeitpunkt liegt. So werden die Quoten auch laufend angepasst. Sie dienen als Grundlage einer quantitativ zu errechnenden Methode der Belegfeststellung. Die Berechnung ist aber ziemlich komplex und sie kann hier auch nicht konkret dargestellt werden. Es könnte nämlich ein ganzes Buch gefüllt werden und das würde hier aber den Rahmen sprengen. Aus diesem Grund müssen unterschiedliche Parameter festgelegt werden. Für Sie als Leser oder Leserin sind diese Parameter auch entscheidend dafür, welchen Maßstab man anlegen sollte. Es ist ja nicht unbedingt so gelegen, dass hier ein konkretes Ergebnis verlieben würde, wenn man nur auf dem Knopf drücken würde. Außerdem hat jeder Wettanbieter auch unterschiedliche Berechnungsmethoden für die Quoten.

Natürlich sind die Quoten in der Regel auch ähnlich hoch, sie sind aber niemals gleich und gewichten sich auch anders.

Die gängigste Methode beim Wetten entscheidet sich aber durch ein maßvolles Vorgehen und die Berücksichtigung aller einschlägiger Parameter. Dazu gehören neben Umfragen vor allem auch historische Trends. Sie alle fließen in die Berechnung mit ein. Diese Umfragemethode zeigt, dass die Konzentration auf die Ergebnisse, wie es die Wettmärkte tun, dazu beitragen kann, vorübergehende Schwankungen mit wahrscheinlichen Wahlergebnissen auszugleichen. Die Beobachtung von Trends bei politischen Wetten ist nicht ohne eigene Belege. Wie bei Wahlbewegungen üblich, besteht die Gefahr darin, dass Markttrends sich selbst erfüllen können. Nichtsdestotrotz ist die politische Kultur in Deutschland besessen von Veränderungen der politischen Landschaft, sodass die Datenmärkte nicht länger ignoriert werden können. Anstatt Abstimmungen abzuschreiben und sie durch Wettmärkte zu ersetzen, ist es wahrscheinlich zutreffender zu sagen, dass beide Elemente bei der Bestimmung der Quoten eine wichtige Rolle spielen. Sie sind aber nicht wahlentscheidend, können aber durchaus an die eigenen Grenzen dabei gehen. Was auch immer das Endergebnis sein mag, es ist eine unsichere Wette. Dabei können Sie selbst bei einer eher schwachen Quote noch an Einsatz verlieren und diesbezüglich auch sonstige Veränderungen wahrnehmen. Letztlich fließt auch dieser Bewertungsstab in Ihre Entscheidung mit ein. Die Aufgabe des Buchmachers ist es, auf jeder Seite die gleichen Maßnahmen zu ergreifen, um einen kleinen Gewinn auf dem Spread zu erzielen, daher sollten die Quoten auf den Umfragen basieren. In der Realität spiegeln Meinungsumfragen selten die öffentliche Meinung wider.

Wenn also genug Liquidität vorhanden ist, werden sie ihre ersten Zeilen auf diesen Quoten basieren.

Es besteht ein wesentlich größeres Risiko, einen Markt in der Politik zu schaffen, denn anders als in Sportspielen, wo sehr klare Ereignisse die Wahrscheinlichkeit eines Endergebnisses beeinflussen, ist jede Nachricht des politischen Mitbewerbers zu beeinflussen. Es muss auch folglich ein bestimmter Bereich mit in die Quote einfließen. Dies ist aber sehr schwer, da es natürlich durch solche Einflüsse auch starke Bewegungen bei der Analyse geben kann. Es kann auch so sein, dass diese Maßstäbe es beeinflussen könnte, wer die Wahl gewinnt. Eine Meinung ist meist auch nur subjektiv zu sehen. Als Ergebnis können sich die Anbieter auch einem enormen Risiko aussetzen. Um dem entgegenzuwirken, reduzieren sie die maximale Wettgröße erheblich und versuchen dies auch durch verschiedene Meinungen zu registrieren. Es ist dann auch mehr als wahrscheinlich, ihr Risiko woanders auszugleichen, wenn dies möglich ist. Am Ende ist es viel sicherer, so eine Wette auch anzunehmen. Es ist auch sicherer, dass ein liquider Markt an einer Börse solche Ereignisse widerspiegeln würde. Aber es ist eben im politischen Alltag ähnlich. Auch hier gibt es täglich neue Einflüsse, die bereits anhand verschiedener Unterschiede maßgeblich zu beeinflussen wären. Denken Sie daran, dass jede Situation in jeder Minute eines politischen Ereignisses auf die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Endereignisses berechnet werden kann.



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