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Interreligiöses Friedensgebet/Beten für den Frieden am 21. November

Mit einem interreligiösen Friedensgebet am Mittwoch, 21. November, um 16.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda will der „Runde Tisch der Religionen ein Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Eine wichtige Zielgruppe sind Jugendliche.

Dass Juden, Christen und Muslime gemeinsam beten, kommt nicht jeden Tag vor. Ein Anlass ist nun der Buß- und Bettag – und ein gemeinsames Ziel, das größer und gewichtiger ist als die vielen Unterschiede zwischen den Religionsgemeinschaften. „Wir glauben nicht nur an einen Gott, sondern auch an ein gemeinsames Ziel, und das ist Frieden für alle Menschen“, so formuliert es Volker Qasir, einer der Organisatoren und Vertreter der muslimischen Ahmadiyya Gemeinde in Fulda.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen – egal ob sie selbst mitbeten oder nur den kurzen Beiträgen der verschiedenen Geistlichen zuhören wollen. Pfarrerin Anke Mölleken gibt zu, dass man viele junge Menschen nicht unbedingt für Gebete begeistern kann, betont aber zugleich: „Die Themen Frieden, Respekt und Toleranz sind gerade hochaktuell.“ Dabei verweist sie sowohl auf aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen als auch auf die Reichsprogromnacht, die sich in diesem Monat zum achtzigsten Mal jährt.

In diesem Jahr finden die interreligiösen Friedensgebete bereits zum vierten Mal statt. Der Runde Tisch sammelt schon Ideen für das nächste Jahr. Dabei sind sie offen für Kooperationspartner und neue Formate. „Mit Schulklassen zum Beispiel haben wir von der Jüdischen Gemeinde bereits sehr gute Erfahrungen gemacht“, so Wolfgang Hengstler. Auch plant das Forum einen „Tag der Religionen“ im Rahmen des Stadtjubiläums.

Hintergrund: Der „Runde Tisch der Religionen“ besteht seit sechs Jahren in Fulda. Sein Ziel ist es, dass sich die unterschiedlichen Religionen besser kennenlernen und mehr wertschätzen. Ihm gehören zehn verschiedene Gemeinden an. Die Stadt Fulda und der Verein „uno, eine Welt in Fulda“ übernehmen die Organisation und Moderation.



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