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Beim Fachforum des Netzwerk Flüchtlingshilfe im Bonifatiushaus ging es um Austausch und Praxiseinblicke bei der voranschreitenden Integration von Geflüchteten

Ein eindringliches Geistliches Wort des Diözesanadministrators Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez bildete kürzlich im Bonifatiushaus den Auftakt zu Fachforum und Konferenz des Netzwerks Flüchtlingshilfe im Bistum Fulda. Diez betonte, dass die Bibel an vielen Textstellen den freundlichen und zugewandten Umgang mit Flüchtlingen von den Christen als Selbstverständlichkeit einfordere. Der Weihbischof bedankte sich bei allen im Netzwerk Flüchtlingshilfe aktiven Kräften und wünschte den Anwesenden eine erfolgreiche Tagung.

 

Nachdem Hausherr Gunter Geiger, Direktor des Bonifatiushauses, die Begrüßung vorgenommen und ins Thema der Konferenz „Von der Ersthilfe zur Integration der Geflüchteten“ eingeführt hatte, übergab er an den Moderator des Fachforums, Dr. Hans Prömper aus Offenbach, der die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch brachte und sie  veranlasste, sich und ihre Arbeit einander genauer vorzustellen.

 

In diesem Austausch wurde deutlich, wie sich tatsächlich die Flüchtlingshilfe und ihre Arbeitsschwerpunkte seit der Phase der Aufnahme der Betroffenen gewandelt haben. Praxiseinblicke in aktuelle Projekte rundeten das Gespräch im Plenum ab. An den Ständen des so genannten Infomarktes im Lichthof des Tagungshauses boten viele Akteure darüber hinaus Infomaterial und Broschüren zu ihrer Flüchtlingshilfe-Tätigkeit an. Die Caritas war mit mehreren Ständen vertreten und stellte u.a. einen speziellen Ausbildungskurs der Altenpflegeschule vor, bei dem Geflüchtete mit ausreichenden Deutschkenntnissen innerhalb zweier Jahre den Hauptschulabschluss an der Eduard-Stieler-Schule Fulda und die Pflegehelferausbildung an der Altenpflegeschule absolvieren können.

 

Zum Ende der Veranstaltung wurde in den Gängen des Bonifatiushauses gemeinsam mit Weihbischof und den übrigen Tagungsteilnehmern eine Fotoausstellung eröffnet: Bei „Außenblicke“, so erläuterte die Ausstellungsleiterin Dr. Ilonka Czerny von der
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, böten von Flüchtlingen angefertigte Fotos einen neuen Blickwinkel auf deutsche Alltäglichkeiten, die für die Einheimischen selbstverständlich, für die Neuankömmlinge aber Beispiele einer funktionierenden freiheitlichen Gesellschaft mit individuellen Verwirklichungsmöglichkeiten seien. Die Fotoausstellung wird noch bis 7. Dezember zu sehen sein.



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