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Trotz verschärfter Sicherheitslage werden weiterhin Flüchtlinge aus Deutschland nach Kabul zurückgeführt

Trotz verschärfter Sicherheitssituation in Afghanistan gibt es nach Informationen des Bayerischen Flüchtlingsrates Hinweise darauf, dass am morgigen Dienstag, den 13. November, ein weiterer Abschiebungsflug in die afghanische Hauptstadt Kabul stattfinden soll – diesmal vom Flughafen Leipzig/Halle aus.

 

Obwohl die UNO-Flüchtlingshilfe UNHCR Ende August 2018 eine Neubewertung der Sicherheitslage in Afghanistan vornahm und die Hauptstadt Kabul seither nicht mehr als „interne Schutz- und Neuansiedlungsalternative“ angesehen werden kann, finden unverändert Sammelabschiebungen in dieses Krisengebiet statt. Eine entscheidende Kehrtwende in der Sicherheitslage sei aktuell nicht zu erkennen und die humanitäre Lage in Afghanistan weiterhin sehr schwierig, beklagt Holger Franz, zuständiger Diözesan-Caritasreferent in Fulda.

 

Der Caritasverband für die Diözese Fulda, so betont Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, unterstütze daher ausdrücklich die Forderung von Caritas Deutschland und Caritas international an die Politik, derzeit von Abschiebungen nach Afghanistan wie auch in andere vergleichbare Krisengebiete abzusehen.



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