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In der Umweltbildungsstätte Oberelsbach findet am 15. Januar zum zweiten Mal ein Praxis-Workshop für Rhöner Gastronomen statt

In der Umweltbildungsstätte Oberelsbach findet am 15. Januar 2019 zum zweiten Mal ein Workshop für Rhöner Gastronomen und Hoteliers statt. Ziel des Kochkurses ist es, durch Information und Praxis Hemmschwellen vor den regionalen Bioprodukten zu nehmen. Erstmals ist auch die hessische Rhön als Unterstützer dabei.

„Regionale, biologisch und fair erzeugte Produkte aus der Rhön können ganz leicht zu Bestsellern auf der Speisekarte werden“, verspricht Bernd Fischer, Geschäftsführer der Umweltbildungsstätte Oberelsbach. Die Küche seiner Bildungseinrichtung wurde bereits mit drei Silberdisteln von der Dachmarke Rhön prämiert. Die Gäste sind begeistert, egal ob Schüler, Student oder Erwachsener.

Der Erfolg seiner regionalen Bio-Küche hat Fischer auf die Idee eines Praxisworkshops für Gastronomen gebracht. Die Erstauflage im Jahr 2017 war mit 40 Teilnehmern erfolgreich. Am Dienstag, 15. Januar, findet die zweite Auflage der praxisorientierten Fortbildung für Köche und Küchenkräfte aus der Rhön statt. Von 13:30 bis ca. 20:00 Uhr stehen Vorträge, Ausstellung und gemeinsames Kochen und Essen auf dem Programm. „Das Wichtigste ist der Erfahrungsaustausch. Hier werden Vorurteile abgebaut und Ideen für die erfolgreiche Vermarktung unter Bio-Flagge kreiert“, weiß Fischer.

Partner der Initiative sind die Rhönsprudel-GenussAkademie und die Rhön GmbH sowie die Ökomodellregion Rhön-Grabfeld und erstmals die Ökomodellregion Fulda. „Der Gastro-Workshop fördert die
Kulinarik in der Rhön mit regionalen Produkten. Das passt perfekt in die Philosophie unserer Rhönsprudel-GenussAkademie“, erläutert Martina Klüber-Wiebelitz ihr Engagement. Die Organisationen entsenden hochkarätige Referenten, Bio-Erzeuger und zwei erfolgreiche Bioköche zum Workshop.

Eingangs zeigen Zertifizierer und Bio-Mentoren die Vorteile biologisch erzeugter Lebensmittel auf und erläutern die schrittweise Einführung auf die Speisekarte bis hin zur Bio-Zertifizierung des Betriebs. Unter dem Motto „Lust auf Bio – So haben wir es gemacht!“ teilen Stefan Nüchter, Gasthof Altes Casino, Petersberg, und Iris Eibeck, Dorfstube Rengersfeld, ihre Erfahrungen mit den Kollegen.

Anschließend wird gemeinsam ein Bio-Menü gekocht und in geselliger Runde gemeinsam gegessen und diskutiert. Mit am Tisch sitzen ausgewählte Bio-Erzeuger aus dem Netzwerk der Dachmarke Rhön e. V. Ganztags liefert zudem der Markt der Möglichkeiten zusätzliche Impulse, wie Gastronomen mit der Fülle an hochwertigen Bioprodukten neue Gästegruppen gewinnen können.

„Die Auswahl an Bioprodukten aus der Region ist beeindruckend, denn der Bio-Anbau boomt“, versichert Corinna Ullrich von der Ökomodellregion Rhön-Grabfeld. Der Landkreis zählt 137 landwirtschaftliche Bio-Betriebe, die ca. 14 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche bewirtschaften. Das ist weit mehr als der bayerische Durchschnitt. Die Akteurin weist in diesem Zusammenhang auf die neue Förderrichtlinie des Landkreises hin. Bioverarbeiter und Gastronomen haben ab Januar 2019 für zwei Jahre die Möglichkeit, einen Zuschuss von 50 Prozent für die Zertifizierungskosten zu beantragen.

„Es ist ungemein wichtig, die Wertschöpfungskette länderübergreifend zu schließen und das Thema Bio in der Rhön stärker zu verankern“, unterstreicht Simone Müller von der Ökomodellregion Fulda beim Vorbereitungstreffen. Der Praxis.-Workshop soll hierzu einen wichtigen Schritt bilden.

Information und Anmeldung übernimmt die RhönSprudel Genuss Akademie c/o Büro Antsanvia, Tel: 036967 75 294, genussakademie@rhoensprudel.de, www.rhoensprudel-genussakademie.de Ebenso gibt es Informationen auf Facebook.



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