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Stadt fördert weitere neun neue Sozialwohnungen – Bei Projekt der GWH in Bahnhofsnähe entstehen insgesamt 44 Wohneinheiten

Autofahrern und Passanten an der Fuldaer Ostumfahrung fällt die Großbaustelle schon seit einigen Wochen ins Auge: In der Straße Am Bahnhof wird derzeit eifrig gebaut, die GWH Bauprojekte GmbH errichtet dort ein langgezogenes Wohnhaus mit insgesamt 44 Wohneinheiten. Davon neun Sozialwohnungen, deren Entstehen die Stadt mit ihrem Förderprogramm für den sozialen Wohnungsbau tatkräftig unterstützt. Jetzt übergab OB Dr. Heiko Wingenfeld offiziell den Förderbescheid an GWH Bauprojekte-Geschäftsführer Christian Wedler.

Insgesamt beläuft sich der städtische Zuschuss für das Projekt auf 225.000 Euro, betonte OB Wingenfeld bei dem Termin im Roten Zimmer des Stadtschlosses. Das Wichtige für die Stadt: In den neun Sozialwohnungen wird die Einstiegsmiete bei 5,40 Euro liegen, gleichzeitig verpflichtet sich die GWH, die Mietpreise auf 20 Jahre hinaus zu binden. „Das ist weiteres schönes Beispiel dafür, dass unser Förderprogramm wirkt und die Anreize, sozialen Wohnraum zu schaffen bei Bauherren auf fruchtbaren fallen“, betonte Wingenfeld. Inzwischen habe die Stadtverordnetenversammlung ja noch eine weitere Verbesserung der Konditionen für die städtische Wohnbauförderung beschlossen, so dass man auf weitere solche Vorzeigeprojekte hoffe, so der OB. Unter anderem sei man auch mit der GWH bereits in Gesprächen über mögliche weitere Projekte im sozialen Wohnungsbau.

GWH Bauprojekte-Geschäftsführer Wedler betonte, dass das Projekt am Bahnhof auch der Tatsache geschuldet sei, dass Fulda in vergangenen Jahren eine dermaßen dynamische Entwicklung genommen habe. „Dazu kommt die Aussicht, dass die Bahnverbindung nach Frankfurt in absehbarer Sicht noch schneller wird. Das macht gerade den Wohnstandort in Bahnhofsnähe insbesondere für Rhein-Main-Pendler und ihre Familien attraktiv“, sagte Wedler. Gleichzeitig betonte er, dass man auch für die übrigen 35 nicht-mietpreisgebundenen Wohnungen eine Miete im auch für den Normalverdiener erschwinglichen mittleren Preissegment anstrebe. Der Bezug des Gebäudes ist für das Frühjahr 2020. Mögliche Interessenten könnten sich am dem 3. Quartal 2019 an die GWH wenden.

Der OB betonte auch mit Blick auf kürzlich vorgestellten Ideen zur Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, dass das Areal insgesamt in den kommenden Jahren gewiss eine erhebliche Aufwertung erfahren werde und attraktiven innenstadt- und bahnhofsnahen Wohnraum bieten könne.

„Förderbescheid GWH“ (von links): Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, GWH Bauprojekte-Geschäftsführer Christian Wedler, Sophie Hillenbrand (Bauordnungsamt Stadt Fulda) und Jürgen Fehl (Leiter Bauordnungsamt Stadt Fulda). Foto: Stadt Fulda

Hintergrund: Das Förderprogramm der Stadt Fulda
Da der soziale Wohnungsbau für die Stadt Fulda ein wichtiges Anliegen ist, wurde im Dezember 2015 ein eigenes städtisches Programm aufgelegt, das die Schaffung von Sozialwohnraum mit bis zu 25.000 Euro pro Wohneinheit förderte. Mit Hilfe dieses Programmes sind in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Sozialwohnungen entstanden. Auch das GWH-Projekt am Bahnhof zählt dazu. Inzwischen wurden die Förderrichtrichtlinien noch einmal überarbeitet. Dabei wurden unter anderem die Zuschusshöhen noch attraktiver gestaltet: Bei einer 20–jährigen Mietpreisbindung besteht die Förderung aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro je Wohneinheit (für 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen) beziehungsweise 35.000 Euro je Wohneinheit (für 4- und 5-Zimmer-Wohnungen). Bei einer 25–jährigen Mietpreisbindung besteht die Förderung aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 35.000 Euro je Wohneinheit (für 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen) beziehungsweise 40.000 Euro je Wohneinheit (für 4- und 5-Zimmer-Wohnungen.Weitere Details zum Förderprogramm finden Sie hier: https://www.fulda.de/bauen-wirtschaft/planen-bauen-wohnen/wohnungsbaufoerderun
g/



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