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Hochschule Fulda kooperiert mit German-Jordanian-University

Schönes aus Fulda. Die Hochschule Fulda kooperiert zukünftig mit der German-Jordanian-University (GJU). Der Kooperationsvertrag wurde in der jordanischen Hauptstadt Amman von Prof. Dr. Labib Khadra, Präsident der GJU, und Prof. Dr. Roland Schopf, Präsident der Hochschule Fulda, unterzeichnet. Voraussichtlich ab dem Wintersemester 2008/2009 werden bis zu zwanzig jordanische Studierende der GJU ihr viertes Studienjahr an der Hochschule Fulda absolvieren. Umgekehrt werden Fuldaer Studentinnen und Studenten ein Auslandsjahr an der jordanischen Hochschule verbringen.

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„Die Zusammenarbeit beider Hochschulen versteht sich als entscheidende Starthilfe und Initialzündung, um das Deutschland-Profil der German – Jordanian – University mit zu gestalten und die Voraussetzungen für deren dauerhafte deutschlandorientierte Profilierung zu schaffen, aber zugleich um den Prozess der Internationalisierung der Hochschule Fulda zu unterstützen,“ so der Fuldaer Hochschulpräsident Prof. Dr. Roland Schopf.

Die German-Jordanian University ist eine von zehn staatlichen jordanischen Universitäten. Die Idee einer gemeinsamen deutsch-jordanischen Hochschule wurde seit Ende 2004 umgesetzt. Der Grundstein für die Hochschule wurde am 25. April 2005 in Madaba bei Amman gelegt. Von deutscher Seite wird das Projekt gefördert durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ebenfalls beteiligt sind das Auswärtige Amt  sowie das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit. Projektführende Hochschule ist die Hochschule Magdeburg-Stendal.

Die GJU ist angelegt auf fünftausend Studierende, die sowohl in Jordanien als auch in benachbarten Ländern und Regionen angeworben werden. Besonderer Wert wird auf die kultursensible Vertretung der Interessen und Bedürfnisse weiblicher Studierender und ihrer Familien gelegt.

Das Projektteam hat bisher ein Konsortium von rund siebzig deutschen Fachhochschulen binden können, das bei der Gestaltung der verschiedenen Curricula und der Gewinnung und Auswahl von deutschem Lehrpersonal behilflich ist und Studierende der GJU während eines Auslandsjahres aufnehmen und betreuen wird.

Das fünfjährige Studium an der GJU wird nach dem Vorbild deutscher Fachhochschulen stark praxis- und anwendungsorientiert gehalten, deutsche Professorinnen und Professoren werden einen hohen Anteil des Lehrkörpers stellen. Im Studium wird nach einer englischsprachigen Anfangsphase überwiegend in deutscher Sprache unterrichtet; Landeskunde und interkulturelle Kompetenzvermittlung sind ebenfalls Bestandteil der Lehre.

Auf den Fotos: v.l.n.r.: Der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Roland Schopf und der Präsident der GJU, Prof. Dr. Labib Khadra. nach Unterzeichnung des Vertrages.



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