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Interdisziplinäre Inforunde über Brustkrebsvorsorge

Termin. Am Dienstag, dem 27. März 2007, um 19.00 Uhr startet im Frauenzentrum, Schlossstr. 12 eine Jahresreihe zum Thema „Frau und Brust“. Am ersten Abend wird ein interdisziplinär besetztes Podium über die Licht- und Schattenseiten der Brustkrebsvorsorge informieren. Im Mittelpunkt steht die seit einigen Monaten hessenweit eingeführte radiologische Reihenuntersuchung der weiblichen Brust, das sogenannte Mammographie-Screening.

Seit Sommer 2006 werden in der Region Fulda alle Frauen zwischen 49 und 69 Jahren automatisch von der Kassenärztlichen Vereinigung zu einer kostenlosen Untersuchung eingeladen. Die Teilnahme ist freiwillig. Diese Reihenuntersuchungen werden aber kontrovers diskutiert. Frauen haben gute Gründe, zur Früherkennung zu gehen und sie haben gute Gründe nicht hinzugehen.

„Jede Frau muss diese Entscheidung für sich selbst treffen. Mit dieser Informationsveranstaltung möchten wir die Frauen unterstützen, sich die notwendigen Kenntnisse für ihre Entscheidung zu besorgen“ erläutert Fuldas Frauenbeauftragte Hildegard Hast. „Deshalb wird an diesem Abend ein interdisziplinäres Gremium zur Verfügung stehen.“

So wird Dr. Petra Weitzel als Programmverantwortliche Ärztin in der Region das Verfahren des Screenings erläutern und die Psychologin Claudia Gutmann vom Frauengesundheitszentrum Frankfurt am Main wird sich der besonderen Bedeutung der weiblichen Brust widmen und aus der Praxis heraus Hilfen zur Entscheidungsfindung geben. Diplompäda-gogin Sandra Mätschke wird übe die Möglichkeiten der Psychoonkologischen Beratung berichten und Maria Toelle aus der Sicht der Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Frauenbeauftragten der Stadt Fulda, die sich mit Unterstützung des Arbeitskreis Frau und Gesundheit und des Fördervereins Frauenzentrum für ein zusätzliches Beratungsangebot im Mammographie-Screening-Verfahren in Fulda einsetzt. „Die Verantwortlichen für das Mammographie-Screening haben zwar die modernsten technischen Voraussetzungen geschaffen, aber daneben nicht die notwendigen psychosozialen Konsequenzen gezogen. Hier möchten wir mit einem speziellen Beratungsangebot den Frauen die notwendige Unterstützung geben“. Informationen darüber wird es bei der Veranstaltung geben. Der Eintritt ist frei, Anmeldung und Information im Frauenbüro, Tel. 102-1040.
 



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