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Gerhard Möller bei der Fuldaer OB-Wahl mit 81,2 Prozent im Amt bestätigt

Fulda. Der bisherige und künftige Oberbürgermeister von Fulda heißt Gerhard Möller. Am heutigen Wahlsonntag konnte er 81,2 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Ein klarer Sieg für den Amtsinhaber. Nach einem verhaltenen Start am frühen Morgen erreichte die Wahlbeteiligung bis zum Schließen der Lokale die Marke von 25,6 Prozent.

Fotos (4): Stadt Fulda

Foto: Stadt Fulda Foto: Stadt Fulda

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Vertrauen

In einer ersten Reaktion auf seine Wiederwahl dankte Möller den Wählerinnen und Wählern für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen und die „Steigerung des Prozentsatzes“. „Ich werde die kommenden sechs Jahre intensiv nutzen, um das, was begonnen ist, im Sinne einer guten Zukunft für unsere Stadt und die in ihr lebenden Menschen fort zu führen und zu vollenden.“ Ausgesprochen zufrieden zeigte er sich über den „hohen Zustimmungsgrad“ für seine Person. „Die Fuldaer wissen die solide und von mir auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Politik im Stadtschloss zu schätzen“, sagte Möller.  Zugleich dankte er allen Helfern, vor allem aber auch seiner Familie mit Ehefrau Michaela, für ihren Einsatz.

Ungewöhnliche Ausgangssituation

Bei der letzten OB Wahl 2003 hatte die Wahlbeteiligung bei 36,4 Prozent gelegen. Gerhard Möller erreichte damals 74,1 Prozent der Stimmen. Die   Fuldaer SPD  hatte vor sechs Jahren mit Bernhard Lindner und die Grünen mit Ernst Sporer  jeweils einen eigenen Gegenkandidaten ins Rennen um den Chefsessel im Stadtschloss geschickt. Diesmal musste Möller den Wahlkampf ohne Mitbewerber bestreiten – eine für Hessen und für eine

Stadt in der Größenordnung Fuldas ungewöhnliche

Ausgangssituation. Für den bisherigen und neuen Rathauschef bedeutete das jedoch nicht, einen „Wahlkampf mit gezogener Handbremse“ zu führen. Ganz im Gegenteil. „Ich habe mit meinen Parteifreunden und einem hoch motivierten Team das Möglichste getan“, betonte Möller, der dennoch auf eine höhere Wahlbeteiligung gehofft hatte. Für  viele sei offenbar der Wahlausgang so klar gewesen, dass sie nicht an die Wahlurne gegangen sind, begründete Möller den Rückgang bei den abgegebenen Stimmen. Ein „Zeichen für allgemeine Wahlmüdigkeit“ sieht er darin jedoch nicht. Die  aktuelle Wahlbeteiligung sei den „besonderen Umständen geschuldet.

Kraft und Energie

Viele Freunde und politische Weggefährten gratulierten Fuldas Verwaltungschef zu seiner Wiederwahl. Möllers Stellvertreter Dr. Wolfgang Dippel nannte das Wahlergebnis einen „Vertrauensbeweis“ ebenso wie der CDU Kreisvorsitzende Dr. Walter Arnold. Arnold bescheinigte Gerhard Möller ein OB zu sein, der „wie kaum ein anderer hervorragend die Stadt führt.“ Über den „großartigen Sieg“ freute sich auch CDU Stadtverbandsvorsitzender Thomas Bach. CDU Fraktionschef Gerhard Stollberg sagte zufrieden: „Wir sind froh, dass Sie die nächsten sechs Jahre unser OB bleiben.“ „Viel Kraft und Energie für eine nicht immer leichte Aufgabe“ wünschte Fuldas Vize-Landrat Dr. Heiko Wingenfeld, der zugleich die Grüße von Landrat Bernd Woide überbrachte.



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