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Kirche und Biosphärenreservat auf gemeinsamen Wegen

Erstellt am Sonntag, 31. Mai 2009
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Rhön. Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres fand eine Begegnung zwischen Vertretern der katholischen Kirche und des Biosphärenreservats Rhön statt, um über ökologisch, ökonomisch und sozial vertretbare Wege im Auftrag der Schöpfung zu reflektieren. Im Herbst 2008 hatte die Fachveranstaltung „Handeln für die Zukunft der Schöpfung – Kirche und Biosphärenreservat im Dialog“ angestanden. Nun war es eine gemeinsam durchgeführte Exkursion von evangelischen und katholischen Umweltbeauftragten im Rahmen einer Fachtagung des Bonifatiushauses, die zum Austausch führte.

Kulturhistorische Hintergründe alter Bildstücke

Wichtiger Ansprechpartner für das Biosphärenreservat ist Dr. Beatrice van Saan-Klein, die Umweltbeauftragte des Bistums Fulda. Bereits im Herbst konnte Rhön-Ranger Hubert Heger die Diplom-Biologin und Umweltbeauftragte mit den Zielen des Biosphärenreservats im Rahmen einer Exkursion vertraut machen. Groß war daher die Freude, dass auch die Fachtagung der Umweltbeauftragten in die Rhön führte. Die Busexkursion wurde erneut von Heger betreut. Zunächst informierte Diözesanbaumeister Dr. Burkhart Preussler auf einem Rundgang um Poppenhausen über kulturhistorische Hintergründe alter Bildstücke.

Weiter führte der Weg zur hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön in das Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe. Dort erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Arbeit des Biosphärenreservats, der im Anschluss bei einem Rundgang auf Hessens höchstem Berg verdichtet wurde. Anschließend setzte die deutsch-österreichische Delegation ihren Weg von der Wasserkuppe über Wüstensachsen, den Steinkopf und das Naturschutzgebiet Lange Rhön nach Seiferts fort.

Dialog intensivieren

Als typische Rhönthemen behandelte Heger unterwegs Fragen zum Arten-, Natur- und Umweltschutz und zur Biodiversität, aber auch zur Regionalentwicklung wie die Produktion und Vermarktung regionaler Produkte, die Sicherung der Landwirtschaft und die Entwicklung eines nachhaltigen Fremdenverkehrs. Themen, die es nach Auffassung von Heger wert seien, Eingang in das Handeln für die Zukunft der Schöpfung zu finden. Die Verantwortlichen des Biosphärenreservats hoffen, dass der begonnene Dialog mit der katholischen Kirche weiter fortgeführt und intensiviert werden kann.

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