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Jusos besuchten mit Claudia Blum Rhön-Sprudel

090602_jusosWeyhers. Um sich ein Bild von einem starken mittelständischen Unternehmen in der Region zu machen, besuchten die Fuldaer Jusos mit der SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 175, Claudia Blum den Getränke Hersteller Rhön-Sprudel in Weyhers. Außerdem wurde die
Unternehmensbesichtigung der Jusos von der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD (AGS), durch Rosemarie Eichler begleitet.

Neben einer Führung durch die Herstellungs- und Logistikbereiche des seit 1911 bestehenden Unternehmens informierten sich die Nachwuchs-Sozialdemokraten beispielsweise über die Umweltverträglichkeit der Produktionsverfahren. Dabei wurde deutlich, dass der Mineralbrunnen Rhön-Sprudel ein nachhaltiges Wirtschaften praktiziert, so werde etwa ein großer Teil der für die Produktion nötigen Energie selbst gewonnen und etwa 66% des für die Reinigung verwendeten Wassers gefiltert und wieder verwendet führte Unternehmenssprecher Martin Gärtner, zur Frage von Claudia Blum aus.

Die Bundestagskandidatin war besonders beeindruckt von der Qualität der Getränke. So wird auch für die Süßgetränke wie Saftschorlen reines Mineralwasser ohne Zusätze und kein Süßstoff verwendet. „Bei Lebensmitteln darf nicht Geiz ist geil die Devise sein, sondern die Qualität muss stimmen“, erklärte Claudia Blum und ergänzt, „Für mich sind gute Lebensmittel solche, die gesund sind und umweltverträglich hergestellt werden. Das beinhaltet auch die Verpackung und die Transportwege. Leider hat die Einführung des Pfandes auf Einwegflaschen nicht zu einer Verringerung der Einwegflaschen geführt.“

Zum anderen informierten sich die interessierten SPD-Mitglieder auch über die Arbeitsplatzsituation im Betrieb. So erkundigte sich der Juso-Vorsitzende Philipp Przybylski auch nach der Zahl der Beschäftigten am Stammsitz, welche mit 300 angegeben wurde. „Doch auch die Situation der Auszubildenden ist für uns Jusos von zentraler Bedeutung, weswegen es löblich ist, dass die Firma Rhön-Sprudel diese, auch in Zeiten der Krise, alle übernehmen möchte“ so Przybylski weiter.

Weiterhin machte Martin Gärtner auf Nachfrage des stellvertretenden Juso-Vorsitzenden Philipp Kratzer deutlich, dass das Unternehmen von den Discountern und deren Dumpingpreisen – insbesondere durch Einweggetränke – stark unter Druck gesetzt werde. Letzlich sei das Unternehmen, welches zu den Top-12 der deutschen Mineralbrunnen gehöre, jedoch für die Zukunft gut aufgestellt.

Zum Foto: SPD-Besuchergruppe bei Rhön-Sprudel mit Jörg-Uwe Künzel vom OV-Gersfeld (ganz links), SPD-Bundestagskandidatin Claudia Blum (2. von links), Juso-Vorstände Philipp Kratzer (3. von links), Dirk Hornung (6. von links), sowie Juso-Vorsitzendem Philipp Przybylski (4. von links), AGS-Vertreterin Annemarie Eichler (5. von links) und von Rhön-Sprudel Martin Gärtner (ganz rechts)



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