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Pontifikalamt auf dem Domplatz – Am 7. Juni werden die traditionsreichen Bonifatiuswallfahrten eröffnet

Fulda (bpf). Mit einem feierlichen Pontifikalamt werden am Sonntag, 7. Juni, in Fulda die traditionsreichen Bonifatiuswallfahrten eröffnet. Hauptzelebrant des Festgottesdienstes um 9.30 Uhr auf dem Domplatz ist Bischof Heinz Josef Algermissen. Festprediger ist Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück.Konzelebrieren werden die Fuldaer Weihbischöfe Prof. Dr. Karlheinz Diez und Johannes Kapp, Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke sowie die Pfarrer Paul Verheijen und Boert van Derwal aus Dokkum (Niederlande).

Mehrere tausend Gläubige

Zur zentralen Meßfeier werden wieder mehrere tausend Gläubige erwartet, die von Domdechant Prof. Dr. Werner Kathrein begrüßt werden. Alle Pfarreien des Fuldaer Stadtdekanates werden traditionsgemäß wieder in einer Sternwallfahrt zur Kathedralkirche ziehen. Hinzu kommen zahlreiche Fußwallfahrten von Pfarrgemeinden des Fuldaer Landes, um bei der Verehrung des Apostels der Deutschen ihr christliches Zeugnis in der Welt zu geben und für die Kirche Gottes in dieser Zeit zu beten.

Der Fuldaer Jugendkathedralchor unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber wird bei dem Pontifikalamt auf dem Domplatz Chorsätze von J. Haydn und A. Wilson sowie Gottesloblieder im Wechsel mit der Gemeinde singen. Musikalisch wird der Gottesdienst ferner wieder von einem großen Bläserensemble mitgestaltet, bestehend aus sechs Musikvereinen mit an die 180 Bläsern, davon viele Jugendliche. Unter Leitung von Regionalkantor Ulrich Moormann musizieren: Musikverein Großenlüder, Musikverein St. Antonius Künzell, Katholischer Bläserchor Fritzlar, Musikverein Steinau/Steinhaus, Stadtkapelle Naumburg und Musikverein Zella/Rhön. Neben der Liedbegleitung werden sie einen Festmarsch von F. A. Guilmant spielen. An der Orgel, deren Klänge wieder auf den Domplatz übertragen werden, Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser.

„Gebetsoase“

Nach dem Gottesdienst ist im Hof der Domdechanei/Dechaneigarten wieder ein Platzkonzert und die Möglichkeit der Begegnung. Für die Wallfahrer besteht Gelegenheit, einen Imbiß einzunehmen, und auch für Getränke ist gesorgt. Mit einer „Gebetsoase“ in der Kapelle des Fuldaer Priesterseminars und einer biblischen Spielstraße für Kinder in der Domdechanei beteiligen sich die geistlichen Gemeinschaften im Bistum am Bonifatiusfest. Nach dem Gottesdienst können Besucher zwischen 13 und 14 Uhr die „Gebetsoase“ besuchen. Dort gibt es verschiedene Stationen wie eine Dankwand, eine Klagemauer sowie Bibelstellen im Körbchen.

Im Gang vor der Kapelle werden Gesprächsgruppen angeboten. Zudem wird in der Marienkapelle des Fuldaer Doms von 12 bis 13 Uhr für Berufungen gebetet. Neben Zeiten der Stille sind Lobpreis und Impulse für das Gebet geplant. Direkt im Anschluß an den Festgottesdienst ist die Segnung mit der Bonifatiusreliquie geplant. Im Mittelpunkt der Spielstraße „Volle Kanne Jesus“ (12 bis 14.30 Uhr) steht die biblische Geschichte der Hochzeit zu Kana. Kinder können an verschiedenen Stationen basteln, sich verkleiden und Musik ausprobieren für die „Hochzeit“. Um 18 Uhr findet in der Michaelskirche ein Lobpreisgottesdienst der Jugend mit Pfarrer Uwe Hahner (Geisa) zum Thema „Ich sende meine Boten“ statt.

Bereits am Vorabend des Bonifatiusfestes, Samstag, 6. Juni, werden um 20 Uhr die Glocken sämtlicher Fuldaer Pfarrkirchen und aller beteiligten Gemeinden den Festtag des Bistums feierlich einläuten.



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