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Kolpingwerk im Bezirksverband Neuhof informierte über die Verwertung der Altkleiderspenden

Die ZuhörerNeuhof/Flieden/Kalbach/Schlüchtern. Da waren sich die anwesenden Bürger einig, Altkleider müssen in die Hände seriöser Sammler, am besten in die Hände der sozialen und caritativen Sammelgruppen vor Ort bei der Informationsveranstaltung im vollbesetzten Pfarrsaal in Niederkalbach.

In Anwesenheit der drei Bürgermeister Maria Schultheis (Neuhof), Christian Henkel (Flieden) und Dag Wehner (Kalbach) informierte Stephan Kowoll, Geschäftsführer der Kolping Recycling GmbH aus Fulda über den Weg, die Verwertungder und des Erlöses der gesammelten Altkleider. Während vor Jahrzehnten die gesammelten Spenden noch direkt in Entwicklungsländer transportiert wurden, kommen heute die Erlöse aus dem Verkauf der Kleidung gezielt sozialen Projekten im In- und Ausland zu gute. Eindringlich war der Appell der Anwesenden an die Politik zu vernehmen, den gemeinnützigen Sammlern auch weiterhin die Sammelgenehmigung zu erteilen.

Die Besucher Bürgerinfo unter ihnen 1. Reihe v.r. Bürgermeisterin Maria Schultheis (Neuhof), Stephan Kowoll, Geschäftsführer der Kolping Recycling (Fulda), Bürgermeister  Christian Henkel (Flieden) nicht auf dem Bild Bürgermeister Dag Wehner (Kalbach) und Kolping - Beziksvorsitzender Werner Reck am Rednerpult.

Die Besucher Bürgerinfo unter ihnen 1. Reihe v.r. Bürgermeisterin Maria Schultheis (Neuhof), Stephan Kowoll, Geschäftsführer der Kolping Recycling (Fulda), Bürgermeister Christian Henkel (Flieden) nicht auf dem Bild Bürgermeister Dag Wehner (Kalbach) und Kolping – Beziksvorsitzender Werner Reck am Rednerpult.

„Hier kann sich die Bevölkerung darauf verlassen, dass Personen vor Ort für die ordentliche Verwendung“ geradestehen. Alle anwesenden Bürgermeister sagten zu, dies im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten auch zu tun. Allerdings ist die Entfernung illegal aufgestellter Container mit erheblichen Mühen und teilweise auch mit juristischen Fallstricken verbunden. Organisiert wurde die sehr informative Veranstaltung von dem Bezirksverband des Kolpingwerkes Neuhof in dem die Kolpingfamilien Flieden, Giesel, Neuhof, Niederkalbach und Schlüchtern zusammenarbeiten.

Hintergrund:

Illegal aufgestellte Kleider – und Schuhsammelboxen in vielen Städten und Gemeinden  neben den Kleidercontainern der bekannten auf öffentlichen und provaten Grundstücken machen den karitativen Sammelcontainern wie Malteser, Deutsches Rotes Kreuz und auch Kolping die Altkleider nun streitig. Hinter diesen neuen Sammelmodellen stecken kommerzielle Sammelorganisatoren. Diese profitieren unter dem scheinbar „helfenden Charakter“ der Sammelcontainer die von der Wiederverwertung von Schuhen und Textilien für eigene Zwecke.

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