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Zement- und Kalkwerke Otterbein liefern Material für Restaurierung der Grabeskirche in Jerusalem

Sergej MatjuschenkoGroßenlüder/Müs/Jerusalem. Optimale Zusammensetzung, exakte Farbkomponenten und natürliche Substanzen: „Monumente“ nach altem Vorbild zu erneuern ist eine Herausforderung. Auf der Suche nach der geeigneten Bausubstanz zur Restaurierung der Grabeskirche in Jerusalem ist das Unternehmen „Fondation Héritage Orthodoxe“ aus Genf nach intensiver Suche auf die Kalkprodukte der Firma Otterbein aufmerksam geworden. Nach ersten Gesprächen und der Überprüfung vorliegender Muster war eines klar: Der von Otterbein produzierte natürliche hydraulische Kalk,  Calcidur und Hydradur, der den historischen Baustoffen sehr ähnlich ist, eignet sich ideal für die Sanierungsarbeiten. 

Sergej Matjuschenko, Baustoffprüfer und Produktentwickler bei den Zement- und Kalkwerken Otterbein, war jetzt in Jerusalem vor Ort, um mit den ansässigen Experten die Sanierungsarbeiten umzusetzen. Um den hydraulischen Kalk an den alten Gemäuern anzubringen, musste dieser im ersten Schritt mit Sand versetzt werden. Da für diesen Arbeitsprozess nur kornabgestufter Kalkbrechsand aufgrund seiner Dichte und der gewünschten Farbe in Frage kam, wurde dieser ebenfalls von den Zement- und Kalkwerken bezogen. Anders als bei den ersten Restaurierungsarbeiten an der Grabeskirche 2011, wo das Unternehmen Otterbein lediglich Calcidur und Hydradur lieferte, werden bei den jetzt laufenden Bauarbeiten auch mehrere Tonnen Kalkbrechsand als Grundsubstanz beigesteuert.

Die reinen, natürlichen hydraulischen Kalke Calcidur und Hydradur werden überall dort eingesetzt, wo hohe Anforderungen an reine Kalkmörtel bestehen. Hergestellt werden die zementfreien Baustoffe durch Brennen und Löschen eines speziell ausgewählten Muschelkalkes, der in der Lagerstätte in Großenlüder/Müs zu finden ist. In der bis zu rund 60 Meter tiefen und über 230 Millionen Jahre alten Formation befindet sich nur eine Schicht des Gesteins, aus der der Baustoff gewonnen werden kann. Monatlich werden im Werk mehrere tausend Tonnen des speziellen Kalksteines gefördert, denn kein anderer Baustoff eignet sich besser für die Restaurierung und Sanierung historischer Denkmäler.



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