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Feine Tropfen prämiert: 14. Riesling-Spätlese-Wettbewerb der Stadt Fulda ausgetragen

Die Initiatoren der Riesling-Spätlese-Tage: Gerhard und Angelika Raab, Thorsten und Alexander Mehler und Wolfgang Wehner (von links).

Die Initiatoren der Riesling-Spätlese-Tage: Gerhard und Angelika Raab, Thorsten und Alexander Mehler und Wolfgang Wehner (von links).

Fulda. Erst sehen, dann riechen und zuletzt schmecken – Weingenießer erkennen einen guten Wein nicht nur am Geschmack, sondern auch am Aussehen und Geruch. So auch die Jury des diesjährigen Riesling Spätlese-Wettbewerbs, die die besten Riesling Spätlesen aus dem Jahr 2012 jetzt gekürt hat. Bereits zum 14. Mal in Folge wurde diese Verleihung von Wolfgang Wehner, verantwortlich für Tourismus & Gastronomie im Regionalen Standortmarketing Fulda, initiiert. An zwei Tagen wurden insgesamt 188 Weine aus 97 Weingütern von einer renommierten Expertenrunde aus Sommeliers, Winzern und Weinhändlern verkostet und in den Kategorien „trocken“, „feinherb“ und „fruchtig“ bewertet.

Der Wettbewerb ist mittlerweile Tradition – genauso, wie die Geschichte, die dahinter steckt: Mit dem Spätlese-Pokal möchte das Organisationsteam auf die weinhistorische Verbindung von Fulda zu Johannisberg im Rheingau hinweisen. Um die reifen Trauben lesen zu dürfen, musste in jedem Jahr ein Bote nach Fulda reiten, um sich die Ernteerlaubnis einzuholen – das Schloss Johannisberg befand sich in fuldischem Besitz. Da der Bote im Jahr 1775 zu spät ins Rheingau zurückkehrte, waren die Trauben bereits von Edelfäule befallen – doch trotzdem wurden sie noch geerntet und der fruchtige Geschmack der Spätlese zufällig entdeckt. Für Weinliebhaber Wehner ist die Durchführung dieses Wettbewerbs gleichermaßen Berufung und Hobby: „Durch die neuen Qualitätsbegriffe im deutschen Weinbau wie Classic, Selection oder erstes Gewächs besteht die Gefahr, den traditionellen Begriff Spätlese, der einzigartig in der Welt ist, zu verwässern. Mit dieser Auszeichnung wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Fulda, obwohl kein Weingebiet, historisch fest verankert in der Geschichte ist.“
Die offizielle Prämierung der Gewinnerweine wird am Sonntag, 17. November 2013 im Stadtschloss Fulda veranstaltet. Die Sieger-Weingüter erhalten anlässlich dieses Termins den Riesling-Spätlesereiter Pokal von Fulda.

Die 2012er Siegerweine:

Kategorie „trocken“ (82 Weine):

1. Platz: Weingut Manz, „Herrenberg 100“
1. Platz: Weingut Schäfer, „Hochheimer Kirchenstück“
2. Platz: Weingut Manz, „Weinolsheimer Kehr“
3. Platz: Weingut Hessen Nassau, „Oppenheimer Sackträger“

Kategorie „halbtrocken“ (34 Weine):

1. Platz: Weingut Reuscher-Haart, „ÜberSchwang“
2. Platz: Weingut Manz, „Kalkstein“
3. Platz: Weingut Schäfer, „Hochheimer Hölle“

Kategorie „fruchtig“ (72 Weine):

1. Platz: Weingut Karlsmühle, „Kaseler Nies’chen“
2. Platz: Weingut Reuscher-Haart, „Piesporter Goldtröpfchen“
2. Platz: Weingut Bickelmaier, „Oestricher Lenchen“
2. Platz: Weingut Wegeler, „Bernkastel Doctor“
3. Platz: Weingut Wegeler, „Wehlen Sonnenuhr“



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