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Gute alte Sachen sind „Vintage“ – Zukunftsoffensive der Weingüter Wegeler

Vintage Collection Wehlener Sonnenuhr Sptl 2007Oestrich-Winkel. Schon in der Bibel wird ein Loblied auf alte Weine gesungen. So heißt es bei Lucas: „Aber niemand, der alten Wein getrunken hat, will anschließend neuen. ‚Der alte ist besser‘, wird er sagen“. Auch Beethoven bittet seinen Verleger Schott in Mainz 1827 ihm „guten alten Rhein- und Mosel Wein, der in Wien für kein Geld der Welt unverfälscht zu haben ist“ zu schicken. Und seit Generationen setzt man bei den Weingütern Wegeler im Rheingau und an der Mosel auch auf Weine mit großem Reife-Potential, Weine mit Biografie, die Geschichten erzählen können. Der Schnelllebigkeit unserer Zeit sind sie enthoben. Sie stehen für bleibende Werte und Nachhaltigkeit.

Während lange Jahre alte Weine als Synonym für gute Tropfen, die man mit Andacht genießen möchte, galten, hat sich heute das Blatt gewendet. Alt ist out, jung ist in. Doch der Kenner weiß: Gute reife Rieslinge sind ein Hochgenuss, für viele gar ein unvergessliches Trink-Erlebnis. Im Zuge der Riesling Renaissance wächst die Lust auf reifen Nachschub. Das ist kein Zufall, denn wer einmal so etwas für sich entdeckt hat, der will immer mehr davon. Also her mit dem Traumstoff!

Reife Rieslinge kommen (wieder)

Und schon hat das „Kind“ auch einen neuen Namen. Unter dem Begriff „Vintage Riesling“ kommen heute die großen, reifen Rieslinge zu neuen Ehren. „Vintage“ gilt inzwischen generell als Ersatzbegriff für gute alte Sachen: Da fällt einem zum Beispiel der Dual Plattenspieler 701 oder eine Ray Ban Sonnenbrille aus den 80er Jahren ein. Alles Dinge, die aus einer anderen Zeit kommen und es doch wert sind, in unsere Zeit hinüber gerettet zu werden. Mehr noch: „Vintage“ ist Lifestyle – bei Autos, in der Mode oder bei Möbelstücken. Davon Witterung aufgenommen hatte auch ein Team vom Bayerischen Fernsehen. Im Rahmen der Sendereihe „Weinwunder Deutschlands“ mit Weinfex Stuart Pigott drehte man im

Rheingau eine Folge exklusiv über reife Weine, bei der die Weingüter Wegeler zur Verblüffung aller eine jugendliche 1959er Spätlese vorstellten.

Wegeler „Vintage Collection“: Unverwechselbare Weine mit Vergangenheit und Zukunft

Unter dem Label „Vintage Collection“ kommt zur ProWein bei den Weingütern Wegeler jetzt ein Konzept zum Tragen, auf das Dr. Tom Drieseberg und sein Team seit 15 Jahren hingearbeitet haben. Bereits Ende der 90er Jahre hatte man damit begonnen, große reife Weine für einen späteren Konsum in den Keller zu legen. Jetzt ist ihre Stunde gekommen. Jetzt starten die Wegelers mit der „Vintage Collection“ eine Zukunfts-Offensive.

Für alle ersichtlich wird dieser Schritt auch im Zuge der neuen Wegelerschen Ausstattung. Ein kleines Zusatz-Etikett klassifiziert ausgewählte, reife Weine dezent und doch deutlich erkennbar als zugehörig zur „Vintage Collection“. Zudem wird auf dem Rückenetikett das Entnahmejahr aus dem Keller des Weinguts vermerkt. Ein Service für den Käufer und ein wichtiges Kriterium für den Connaisseur. Denn: Damit wird unmissverständlich auf einen Blick klar, dass dieser Wein aus erster Hand kommt. Bewusst zurück gelegt für den späteren Trinkgenuss. Fachhändler und Gastronomen können so ihren Kunden demonstrieren, dass es sich um einen Wein mit Historie und keinesfalls um einen Zufallstreffer oder gar um einen Ladenhüter handelt.

Mit der „Vintage Collection“ schlagen die Wegelers ein neues Kapitel Weingeschichte auf. Die ausgewählten Weine sind jedoch keinesfalls nur den Reichen dieser Erde vorbehalten. Wenn auch eine „Vintage“ Spätlese bis zu EUR 200,- kosten kann, so werden die Einstiegsweine bei EUR 15,- bis EUR 20,- liegen. Sie sind damit nur geringfügig teurer als ihre jungen „Verwandten“. Und doch sind sie etwas ganz Besonderes: Ein wertvolles Geschenk der Natur aus einer Zeit, die längst vergangen ist. Ein Stück unserer Geschichte.



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