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GRÜNE bedauern verpasste Chance Eika-Gelände wird nicht Eigentum der Stadt Fulda

Fuldas GRÜNE-Stadtfraktion bedauert, dass die Stadt Fulda die Chance nicht ergriffen hat, das Eika-Areal zu kaufen, um so diese sechs Hektar aktiv gestalten zu können. Die GRÜNEN erinnern daran, dass ihr OB-Kandidat Ralf Zwengel bereits vor einem Jahr erklärte: „Es ist sehr schade, dass mit der Stilllegung des Werkes ‚An Vierzehnheiligen‘ zum 1. April 2015 das Kapitel der traditionsreichen Fuldaer Kerzenmanufaktur nach 191 Jahren geschlossen wird. 80 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, die Stadt verliert ein Unternehmen, Fulda verliert eine traditionsreiche, europaweit bekannte Marke. Doch jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne. Der geschichtsträchtige Bau aus rotem Ziegelmauerwerk sollte von der Stadt Fulda erworben werden, damit Stadtgestaltung an dieser Stelle nicht Investoren überlassen wird. Welcher Nutzung dieses technische Baudenkmal künftig zugeführt werden sollte, muss ohne genauere Information über den baulichen Zustand, die Denkmalauflagen und die Belastungen durch die Wachsproduktion erst mal offen gelassen werden. Wünschenswert wäre eine Wohnnutzung für Studierende, die Hochschule ist von hier zu Fuß oder mit dem Fahrrad in kurzer Zeit erreichbar. Das würde den Wohnungsmarkt Fuldas entlasten und die Hochschule stärken. Meine Philosophie auf den Punkt gebracht: ‚Gestalten statt reagieren‘.“

Die GRÜNEN kritisieren, dass in den vergangenen 12 Monaten nicht offen darüber informiert wurde, „welche Nutzungen vor dem Hintergrund von Denkmalrecht, Schadstoffbelastung, Lärmimmissionen und verkehrlicher Infrastruktur möglich sind und welche davon im Sinne einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung wünschenswert wären.“ Die GRÜNE-Fraktion befürchtet, „wie in der Vergangenheit leider üblich, demnächst eine Bebauungsplanänderung vorgelegt zu bekommen und faktisch nur zwei Optionen zu haben: Dieser zuzustimmen oder sie abzulehnen. – Das ist uns zu wenig Demokratie, Beteiligung und Gestaltung. Wir möchten einen offenen gesellschaftlichen Diskurs über die Zukunft dieses Geländes führen“, so die GRÜNEN abschließend.



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Politik & Wirtschaft