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Was Kinder und Jugendliche in Hünfeld wirklich wollen Planungswerkstätten im Rahmen des Projektes „Jugend aktiv“ sollen Antworten geben

Was wollen Kinder und Jugendliche wirklich? Was erwarten sie von ihrer Stadt, ihrem persönlichen Lebensumfeld, welche Angebote können ausgebaut oder  neu entwickelt werden? Auf diese Fragen erhofft sich der Magistrat der Stadt Hünfeld Antworten aus einem gemeinschaftlichen Projekt mit dem Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda in Kooperation mit „Jugend aktiv“, das im Rahmen der Bürgerbeteiligung des IKEK-Prozesses in der Stadt Hünfeld entwickelt worden war. Wie Erster Stadtrat Theo Flügel mitteilt, sollen diese Planungswerkstätten am 30. Januar ihre Arbeit aufnehmen und bis zum 19. März mit möglichst vielen Teilnehmer an verschiedenen Orten tagen.

Schon zu seinem Amtsantritt hatte Bürgermeister Stefan Schwenk angekündigt, neben Senioren und Familien, besonders auch Jugendliche und Kinder in den Blick zu nehmen und Angebote zu entwickeln, die auch die Identifikation mit ihrer Heimatstadt stärken. Auch die Cima-Studie von 2014 hatte dies nahe gelegt. Erste Akzente wurden bereits 2015 mit Jugendkulturveranstaltungen wie der Lokschuppenparty gesetzt, an deren Konzeption seinerzeit die Schülervertretungen der Hünfelder Schulen mitgearbeitet hatten. In diese Form der Jugendbeteiligung mit wissenschaftlicher Begleitung investiert die Stadt im Rahmen der IKEK-Förderung rund 20.000 Euro.

Dazu sollen Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren und Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren angesprochen und einbezogen werden. Die Stadt wird dazu heimische Vereine anschreiben mit der Bitte, Kinder und Jugendliche zu den Projektwerkstätten zu entsenden. Außerdem können Kinder und Jugendliche aus allen Stadtteilen, die Interesse haben, sich bei der Stadtverwaltung, Fachbereich Jugend, Kultur und Soziales, Andreas Kapelle, 06652/180-144, E-Mail andreas.kapelle@huenfeld.de, anmelden. Für die Altersklasse der 10 bis 13jährigen sind jeweils samstags Treffen am 30. Januar für den Bereich Hünfeld-Ost im Jugendtreff, am 27. Februar für das Buchfinkenland im Vereinshaus Sargenzell, Samstag, 6. März, für Kirchhasel, Roßbach und Großenbach im Feuerwehrhaus Roßbach und am Samstag, 19. März, für den Bereich Hünfeld-Nord voraussichtlich im Sportlerheim des Hünfelder SV geplant. Der Zeitrahmen für die Planungswerkstätten ist von 10 bis 14 Uhr vorgesehen. Jeweils von 10 bis 16 Uhr werden die Jugendlichen von 13 bis 16 Jahren jeweils samstags beraten. Los geht es am 30. Januar in der THW-Unterkunft in der Rasdorfer Straße, am 27. Februar im Bürgerhaus Rudolphshan, am Samstag, 5. März, für den Bereich Hünfeld-Ost im Hünfelder Jugendtreff und am 19. März für die Bereich Kirchhasel, Roßbach, Großenbach im Feuerwehrhaus Roßbach. Für die einzelnen Arbeitskreise haben sich auch Verantwortliche vor Ort zur Verfügung gestellt, die in der Jugendarbeit aktiv sind.

Nach Angaben von Ersten Stadtrat Theo Flügel sollen in den Werkstätten zunächst die Bedarfe altersgerecht erfragt und gesammelt werden. Daraus sollen die Teilnehmer eine Prioritätenliste für ihre Vorschläge entwickeln, die dann in konkrete Projekt-ideen münden werden. Im dritten Schritt ist dann eine Konkretisierung der einzelnen Projektideen geplant, bei denen die Teilnehmer der Werkstätten auch an der Umsetzung beteiligt werden sollen. Daran mitarbeiten werden auch gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Jugendorganisationen von Vereinen und Verbänden sowie Mitarbeiter der Jugendeinrichtungen, die in der professionellen Kinder- und Jugendarbeit tätig sind.

Im Vorfeld wurde durch die Hochschule Fulda unterschiedliche Standorte ausgewählt. In der Kernstadt, in der mehr als die Hälfte der Einwohner leben, teilen sich die Werkstätten in das Nordend und den Ostbezirk auf. Bei den Hünfelder Stadtteilen sollen sich die Werkstätten auf den Bereich Buchfinkenland und Sargenzell sowie auf Großbach, Roßbach, Kirchhasel, Stendorf und Neuwirtshaus konzentrieren. Die Projektbeteiligten gehen davon aus, dass dabei repräsentative Ergebnisse erzielt werden, die auch auf andere Stadtteile übertragen werden können.

Bei der Studie geht es beispielsweise um die Nutzung von Jugendräumen, um die Entwicklung von Angeboten in Vereinen, Institutionen oder auch ergänzenden Angeboten der Stadt und viele andere Fragen, die die Jugendlichen in ihrer Heimatstadt und ihrem unmittelbaren Lebensumfeld bewegen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Kindern und Jugendlichen als Betroffenen sowie ehrenamtlichen und hauptamtlichen Jugendbetreuern erhoffen sich die Hochschule und der Magistrat Ergebnisse, die als Anregungen und Ideen in die konkrete politische Arbeit des Magistrates und der Stadtverordnetenversammlung eingebunden werden können.



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