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Moorlehrpfad am Schwarzen Moor jetzt offizieller „Löwenzahn-Pfad“

Fladungen. Der Lehrpfad am Schwarzen Moor wurde jetzt offiziell als „Löwenzahn-Pfad“ ausgezeichnet. Damit ist er der vierte seiner Art in ganz Deutschland. „Löwenzahnpfade“ stehen für die besondere Lust am Entdecken der Natur. Seit 2010 ehren das ZDF und der Verband Deutscher Naturparke solche besonderen Entdeckerwege. Die Auszeichnung selbst geht auf die beliebte Kindersendung des Zweiten Deutschen Fernsehens „Löwenzahn“ zurück. „Allen Löwenzahn-Pfaden gemein ist der Anspruch, die Kinder in der Natur in eine aktive Rolle zu versetzen. Auf Löwenzahnpfaden wird geforscht, etwas ausprobiert, gestaunt. Und Löwenzahnpfade machen Lust darauf, wieder einmal raus in die Natur zu gehen“, erläuterte Susanne Kaupp von der Redaktion Löwenzahn. Der Lehrpfad am Schwarzen Moor erwerbe somit ein echtes nationales Qualitätssiegel.

Der bestehende Naturlehrpfad am Schwarzen Moor sei in den zurückliegenden Monaten speziell für Kinder attraktiv gemacht worden, sagte der Geschäftsführer des Vereins „Naturpark & Biosphärenreservat Bayer. Rhön“ e.V., Klaus Spitzl. Die einzelnen Tafeln seien von Dr. Kerstin Neeb von der Goethe-Universität Frankfurt auf ihre Verständlichkeit hin optimiert worden. Auf jeder Tafel finde sich eine Aufgabe zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Moor. Ein Löwenzahnpfad, hob Spitzl hervor, sei jedoch als ein Prozess zu verstehen, an dem es immer weitere Verbesserungen geben soll. „Es gibt noch viele Ideen, die wir dort in den kommenden Jahren umsetzen wollen, und die auf ein Wiederkommen ins Schwarze Moor und auf ein weiteres Entdecken der Natur Lust machen.“

Dem Verband Deutscher Naturparke sei es zu verdanken, dass es überhaupt zu dieser Kooperation mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen gekommen ist, sagte Spitzl und begrüßte in diesem Zusammenhang auch Annika Dick vom Verband Deutscher Naturparke. Er dankte der Goethe-Universität Frankfurt für die kindgerechte Aufbereitung des Moorlehrpfades sowie der Stadt Fladungen für die aktive Unterstützung. Außerdem hob Spitzl das Engagement von Ulrike Schätzle von der Agentur Mikado hervor, die die grafische Umsetzung der inhaltlichen Vorgaben übernommen hatte.



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